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01.07.2013 Straßenverkehr



Heißer Traum vom kühlen Schlaf


Jedes Jahr ab März oder April geht das große Schwitzen in den LKW-Fahrerkabinen los. Der Treibhauseffekt bewirkt, dass bei direkter Sonneneinstrahlung schon eine Außentemperatur von 15 Grad ausreicht, um die Kabine innen so aufzuheizen, dass sie eher an eine Sauna erinnert als an einen Arbeitsplatz. Wer gar im Sommerhalbjahr auf den Balkan oder in die Mittelmeerländer fährt, freut sich über jeden kühlen Regentag. Das gilt besonders für die Fahrer, die nachts fahren müssen und tagsüber dann in ihren Blechkisten schlafen sollen. Je dunkler das Fahrzeug ist, umso stärker wirkt der Treibhauseffekt. Doch damit nicht genug, es kommen noch zwei weitere Faktoren hinzu: Die Motorwärme und die Abwärme weiterer Verbraucher in der Fahrerkabine, insbesondere der Kühlschrank.

Hitzetreiber Motor: Die Abwärme des Motorblocks heizt trotz inzwischen enorm verbesserter Isolierung das Fahrzeuginnere noch Stunden nach dem Abschalten nachhaltig auf. Das ist der Grund, warum man auf Parkplätzen oft LKWs sieht, die ihre vordere Wartungsklappe weit geöffnet haben. Sie wollen damit erreichen, dass sich der Motorblock schneller abkühlt, weil sie irgendwann genau da drüber einschlafen können möchten.

Hitzetreiber Kühlschrank: Je wärmer es ist, umso stärker muss der Kühlschrank laufen. Aber irgendwohin muss diese Wärme ja abgeleitet werden. Für die 4-6 Quadratmeter einer Fahrerkabine kann ein auf Hochtouren laufender Kühlschrank wie eine kleine Standheizung wirken.

Sonne

Treibhauseffekt plus Motorabwärme plus Kühlschrank bewirken, dass es in der Fahrerkabine im Sommer mindestens 5-10 Grad wärmer ist als die Außentemperatur. Wenn der LKW der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist, wird diese Differenz noch deutlich größer, es können leicht Temperaturen bis zu 40, 50 oder 60 Grad erreicht werden.


Szenenwechsel: Anruf beim Tierschutzverein, um zu erfragen, ab wie viel Grad man einen Hund nicht mehr im Auto zurücklassen sollte. Die Frau am anderen Ende der Leitung schimpft mit mir. Sie sagt, einen Hund solle man gar nicht alleine im Auto lassen und im Sommer schon mal überhaupt nicht. Sie erklärt mir, um wie viel wärmer es im Inneren des Autos werden kann als draußen. Fazit: Im Sommerhalbjahr müssen LKW-Fahrer oft unter Bedingungen übernachten, die man nicht mal einem Hund zumuten dürfte. Man bekäme dann eine Strafanzeige.

Der ADAC veröffentlichte im vorletzten Sommer eine Untersuchung, nach der an heißen Tagen schon 15 Minuten ausreichen können, um in einem in der Sonne geparkten Auto einen Kreislaufkollaps zu erleiden. Weiter heißt es in der Meldung: „Sind Personen oder Tiere durch die Hitze gefährdet, kann die Polizei das Fahrzeug auch gewaltsam öffnen lassen. Wird ein Mensch verletzt, droht sogar Strafverfolgung wegen fahrlässiger Körperverletzung.“ Wie so oft, denkt der Automobilclub dabei jedoch nur an PKW-Insassen.

Es ist eine witzige Vorstellung, dass die Polizei plötzlich alle LKW-Fahrer aufgrund der Hitzeentwicklung aus ihren Kabinen zerren würde und obendrein noch Strafanzeigen erstatten würde gegen zigtausend Spediteure und Disponenten in ganz Europa wegen fahrlässiger Körperverletzung.

Doch Spaß beiseite. Nicht nur Dackel, Schäferhunde, Kinder und Rentner, sondern auch Werktätige aus so ziemlich allen anderen Berufsgruppen haben deutlich weitgehendere Rechte als die Trucker. Sie können sich berufen auf die deutsche Arbeitsstättenverordnung in Verbindung mit Richtlinien, DIN-Normen und Gerichtsurteilen. Demnach liegt die optimale Raumtemperatur bei 20-22 Grad. Mit jedem Grad mehr sinken Temperatur und Leistungsfähigkeit erwiesenermaßen um etwa 5 Prozent. Bei Außentemperaturen unter 32 Grad darf die Raumtemperatur nicht mehr als 26 Grad betragen, bei höheren Außentemperaturen sollte es innen mindestens 6 Grad kühler sein.

Mit dieser Argumentation könnte es im Sommerhalbjahr wunderbar leer werden auf Europas Straßen, denn viele LKW-Fahrer könnten ihre Fahrzeuge stehen lassen und nach Hause gehen wegen fehlender Zumutbarkeit. Doch da zeigt der Gesetzgeber den Fahrern eine lange Nase. Was für alle anderen als ein gutes Recht gilt, ist für LKW-Fahrer außer Kraft gesetzt. Denn „nicht ortsfeste“ Arbeitsstätten sind davon grundsätzlich ausgenommen. Eine Begründung hierfür gibt es nicht, sie ließe sich auch schwerlich konstruieren. Ein guter Grund hingegen ließe sich anführen für die Einführung einer gesetzlichen Pflicht für Standklimaanlagen in LKWs, insbesondere im Fernverkehr: Die Verkehrssicherheit.

Viele technischen Neuerungen der letzten Jahrzehnte wurden über kurz oder lang in Neufahrzeugen als Pflicht vorgeschrieben wie zum Beispiel ABS, Sicherheitsgurte, Airbag und vieles mehr. Dadurch entstehende Kosten waren kein stichhaltiges Gegenargument, Verkehrssicherheit gilt allgemein als hoher anzustrebender Wert.

Es gibt auch eine andere Seite der Medaille: Die Anschaffungskosten in Höhe von ca. 1.500 bis 2.000 Euro für ein Standklimaanlage wären eine größere Mehrbelastung für Transporteure und würden den Preis- und Kostendruck erhöhen. Große Unternehmen müssten Unsummen an Geldern investieren, kleine Unternehmen könnten schnell in wirtschaftliche Schieflage geraten.

Der aktuelle Bundesverkehrsminister setzt sich bereits mehr als seine Vorgänger für die Belange der LKW-Fahrer und der Transportbranche ein.So gab es 2011 bis 2013 vom BAG das Förderungsprogramm De-minimis. Bestimmte Investitionen wurden bezuschusst. So zum Beispiel der Einbau einer Standklimaanlage mit bis zu 1.450 Euro. Gleichzeitig sorgten natürlich Förderungshöchtbeträge und Jahreshöchstbeträge für Hürden, wodurch das Förderprogramm nicht so stark genutzt wurde, wie es sich die Politik erhofft hatte.

Aus Gründen der allgemeinen Verkehrssicherheit wäre es jedoch höchste Zeit, sich konsequenter zum Anwalt der Fahrer zu machen, dem Beispiel Spaniens und Italiens zu folgen und die Einführung von Standklimaanlagen in LKWs gesetzlich vorzuschreiben.

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Kommentare (2)
jim - 01.07.2013 11:36 Uhr
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genau meine meinung! in anderen ländern wie den niederlanden, in skandinavien und so weiter...gehts doch auch prima!...warum nicht auch in deutschland oder dem gesamten rest der eu? das ist alles eine frage der wertschätzung der unternehmer, oder wie ein unternehmer seine transportarbeiter sieht...: als qualifiziertes fachpersonal oder als billige und austauschbare lohnsklaven mit denen man alles machen kann. ich kenne in der schweiz transportunternehmer, die ständig neue fahrzeuge anschaffen...aber die standklimaanlage kann der fahrer selber bezahlen... achim
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Cornelia Dünte - 23.08.2013 21:20 Uhr
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Das wäre doch mal ein Thema für die EU. Mit einer Verordnung festlegen, dass im Euroraum und von europäischen Spediteuren nur LKW mit Klimaanlagen gefahren werden dürften. Vorsorglich, damit die Fahrer nicht wieder die Dummen sind, sollte die Anschaffung durch den Spediteur steuermindernd sein. Sollte dagegen der Fahrer die Ausstattung bezahlt haben (evtl. ja in Form einer mehrmonatigen Lohnkürzung), dann sollte das dem Unternehmensgewinn hinzugerechnet werden und vom Unternehmer entsprechend zu versteuern sein. Sofern er aber diesen Nachteil auch noch seinem Mitarbeiter aufbürden will (überhöhter Preis f. d. Ausstattung, Einbau bei einer befreundeten Werkstatt - dann sollte vor einer Schlichtungsstelle über den korrekten Preis entschieden werden). Man muss auf alles gefasst sein. Ich kann mir kaum vorstellen, wie man bei dieser Hitze schlafen kann, oder werden die Fahrer da regelmäßig bewußtlos? Oder schläft man unter dem LKW? Da ist doch sicher schon mal was vorgekommen.
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