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10.09.2013 - Autor: Jochen Dieckmann  - Allgemeines



Stunde der Wahrheit


Heute ist Stichtag für alle Busfahrer in Europa. Denn laut Gesetz brauchen sie ab morgen die Berufskraftfahrerqualifikation,  um die berufliche Tätigkeit als Busfahrer weiter ausführen zu dürfen.

Erster Benzin-Omnibus der Welt

LKW-Fahrer haben ein Jahr mehr Gnadenfrist, für sie liegt der Stichtag am 10.9.2014. Wer vor dem 10.9.2008 den Busführerschein gemacht hat, braucht nur die 5 Module Weiterbildung, genau wie analog die LKW-Fahrer (10.9.2009).  Alle die danach oder erst jetzt den Bus-Führerschein machen, müssen dafür atemberaubend viel Geld ausgeben. Denn sie müssen nicht nur eine dreistellige Anzahl Stunden die Schulbank drücken für die Qualifikation, sondern auch noch eine ebenfalls bis zu dreistellige Anzahl an Fahrstunden nehmen.

Fahrermangel gibt es bisher nur als Gerücht

Deswegen war seit Jahren die Befürchtung geäußert worden, dass zu diesem Stichtag auf einen Schlag viele tausend Busfahrer fehlen werden. Gleiches hört man immer wieder bezogen auf LKW-Fahrer und den Stichtag im nächsten Jahr. Zumindest für die Busfahrer kann man sagen, dass allen Unkenrufen zum Trotz bis heute keine Veränderung eingetreten ist. Wenn das markwirtschaftliche Gesetz gilt, dass die Wechselwirkung von Angebot und Nachfrage einen Einfluss auf den Preis hat, lässt sich kein Fahrermangel feststellen. Nach wie vor gibt es viele Busfahrer, die Arbeit zu fairen Bedingungen und angemessener Bezahlung suchen. Gäbe es den Fahrermangel wirklich, hätten spätestens heute die Fahrerlöhne sprunghaft ansteigen müssen. Davon ist jedoch nirgendwo etwas zu bemerken.


Theoretisch gut, praktisch suboptimal


Die europaweit verordnete Weiterbildung für diejenigen, die schon lange den Führerschein haben, stößt in Expertenkreisen auf Kritik. Grundsätzlich wird begrüßt, dass Fahrer gut qualifiziert sein müssen. Die Frage ist nur, ob die vorgeschriebene Teilnahme an 5 Modulen (ohne Prüfung) diesen Zweck erfüllt. Das Gesetz ist so merkwürdig formuliert, dass es theoretisch ausreicht, ein und dasselbe Modul (z.B. Ernährung) fünf mal zu besuchen. Auch gibt es keine Prüfungen sondern nur Sitzscheine. Qualität und Preis der angebotenen Weiterbildungen sind alleine schon in Deutschland extrem unterschiedlich, europaweit klafft die Schere noch weiter auseinander. Bei manchen Ausbildungsstätten  lernt man wirklich sehr viel, bei anderen bekommt man die Teilnahmebescheinigung für verdächtig wenig Geld und Zeitaufwand geradezu nachgeschmissen.  (Ab nächstem Jahr sollen die Ausbildungsstätten einer Zertifizierungspflicht unterliegen.) Auch wird es hierzulande sehr unterschiedlich gehandhabt, wer die Kursgebühren bezahlt. Gewissenhafte Unternehmer zahlen sie für ihre Angestellten und haben diese bereits vor geraumer Zeit zur Weiterbildung geschickt. Viele andere Fahrer müssen die Module selbst bezahlen, egal ob sie angestellt, arbeitslos oder selbstständig sind.

Fazit: Das Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz ist theoretisch eine gute Idee, die in der Praxis unterschiedlich gut umgesetzt wird. An den viel zitierten Fahrermangel beginnen arbeitslose Busfahrer erst dann zu glauben, wenn ihnen höhere Einstiegslöhne angeboten werden.




Jochen Dieckmann 

Der gelernte Journalist hat viele Jahre als internationaler Fernfahrer gearbeitet und über seine Erfahrungen das Buch „Geschlafen wird am Monatsende“ geschrieben. Heute setzt sich Jochen als Teil der Transportbotschafter für ein besseres Image des Straßengüterverkehrs ein und bloggt für portatio.


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