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17.04.2014 - Autor: Ben Mikka Buchner  - Technik



Gastbeitrag: Der Retarder


RetarderJeder, der sich schon einmal mit einem Sattelzug die Kasseler Berge hinauf gequält hat weiß, wie schwer 40 Tonnen Gesamtgewicht wirklich sind, denn obwohl über 400 PS an der Achse reißen, wird der Zug einfach immer langsamer und langsamer.

Natürlich muss das, was die Kuppe erreicht hat, auch wieder sicher ins Tal gelangen. Und damit das mit intakten Nerven und vor allem intakten Bremsen geschieht gibt es den Retarder.

Der Retarder ist eine Zusatzbremse, die als optionales Extra in vielen Nutzfahrzeugen verbaut werden kann, um Bremsabrieb der Betriebsbremse zu sparen. Sie kann über einen seperaten, meist am Lenkstock verbauten, Hebel aktiviert oder oft auch auf das Bremspedal vorgeschaltet werden, sodass sie automatisch einsetzt, sobald das Pedal betätigt wird.

Es gibt zwei Varianten des Retarders. Eine, die mit Flüssigkeit funktioniert und eine, die einen elektromagnetischen Effekt nutzt.

Der Hydrodynamische Retarder wird mit Öl oder Wasser betrieben. Wenn er aktiviert wird, wird stark vereinfacht gesprochen ein kreisförmiges Bassin mit Öl bzw. Wasser gefüllt. In diesem Bassin steht nun die Flüssigkeit. Der Behälter enthält allerdings nicht nur Öl sondern auch eine Art Schaufelrad, dass mit dem Antriebsstrang verbunden ist. Dieses Schaufelrad, und somit auch der LKW,  wird nun durch das Öl abgebremst.

Mit einer Turbo-Retarder-Kupplung kann der Effekt des Retarders umgedreht werden. Anstelle das Fahrzeug abzubremsen, kann der Retarder als Kraftübertragung an den Antriebsstrang genutzt werden. Dazu wird das Hydrauliköl mit Motorkraft beschleunigt, das wiederum bringt das Schaufelrad in Bewegung und  beschleunigt das Fahrzeug. Dadurch braucht man bei Schwertransporten oder im Rangierbetrieb keine normale Kupplung mehr, die verschleißen kann.

Der elektromagnetische Retarder, auch Wirbelstrombremse oder Telmabremse genannt funktioniert nach einem ähnlichen Prinzip wie ein Elektromotor. Den Aufbau kann man sich wie ein Sandwich vorstellen. Die zwei Brotscheiben bilden zwei Stahlscheiben, die mit dem Antriebsstrang verbunden sind. Die Wurstscheibe in der Mitte des Sandwiches ist eine stehende Spule. Wenn der Retarder betätigt wird, wird ein Stromkreis angelegt, der durch die Spule fließt und durch die beiden rotierenden Scheiben geschlossen wird. Es entsteht ein gegenläufiges Magnetfeld, dass die beiden Scheiben, und somit den LKW abbremst.

Manch altgedienter Hase kann sich eventuell daran erinnern, dass früher speziell spanische Speditionen manchmal sogar zwei Telmabremsen an einem Lastwagen angebracht haben, eine am Motorwagen und eine am Anhänger, da die Telmabremse nur luftgekühlt ist und somit schnell zu heiß wird.

Der hydrodynamische Retarder hingegen ist mit an den Kühlwasserkreislauf des Motors angeschlossen. Deswegen schaltet oft der Lüfter zu, wenn der Retarder an längeren Gefällstrecken verwendet wird.

Generell kann ein geübter Fahrer bis zu 80% seines Bremsverschleißes mit dem Retarder einsparen. Der Retarder sollte generell immer eingesetzt werden, wenn das Fahrzeug abgebremst werden soll, außer bei schlechten Witterungsbedingungen. Besonders bei Schnee- und Eisglätte ist Vorsicht geboten, da der Retarder nur auf eine einzelne Achse wirkt.

Oft wurde schon diskutiert, ob die Bremslichter aufleuchten, wenn der Retarder benutzt wird- die Antwort findet sich in der Straßenverkehrsordnung dort heißt es, dass das Bremslicht zugeschaltet werden kann. Das heißt bei Benutzung des Retarders ist es nicht zwingend der Fall, dass die Bremslichter aufleuchten.

Vorteile:

–        Deutlich geringerer Bremsverschleiß

–        Erhöhung der Sicherheit durch geringere Bremstemperaturen

Nachteile:

–        Negative Auswirkung auf Spurtreue und Bremsverhalten bei Eis und Schnee

–        Langsames Ansprechverhalten des Retarders




Ben Mikka Buchner 

Der Schüler ist seit seinem dritten Lebensjahr als Beifahrer auf den Fahrzeugen der familieneigenen Spedition unterwegs. Entsprechend früh fand er sein Interesse an der Bedienung der Sattelzüge. Besonders interessiert den Technik-Fan die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine.


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