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02.05.2014 - Autor: Jochen Dieckmann  - Aus der Branche



Rechengymnastik für LKW-Gegner


PKW machen StauAls der SPD-Politiker Torsten Albig eine PKW-Maut („Schlagloch-Soli“) forderte, hagelte es Proteste aus allen Reihen. Politiker aller Parteien distanzierten sich schnell von seinem Vorschlag. Der Vorsitzende der Bundestagsfraktion der Grünen, Anton Hofreiter, brachte die Kritik auf den Punkt: „So wird bei den Autofahrern doppelt abkassiert“.

LKW-Fahrer und Spediteure können über diese Argumentation nur den Kopf schütteln. Denn sie wissen, was (eigentlich) auch Herr Hofreiter und seine Kollegen wissen: LKW zahlen nicht nur KFZ-Steuer und Mineralölsteuer wie alle, sondern obendrein die Autobahnmaut. In der Pseudo-Argumentation schwingt auch immer mit, dass durch eine PKW-Maut alle belastet würden, durch eine LKW-Maut jedoch nur die ungeliebten LKW. Das ist natürlich Unsinn, denn Transportunternehmer können gar nicht umhin, die Mautgebühren auf die Transportpreise umzulegen, wie sollte es sonst gehen. Und die höheren Transportpreise werden natürlich letztlich genauso an den Verbraucher durchgereicht. Mit der gleichen Logik könnte man auch Müll günstig entsorgen, indem man ihn einfach in Nachbars Garten kippt, denn dann ist er ja erst mal „weg“.

In der Diskussion um die Maut wird immer wieder angeführt, ein LKW nutze die Straßen wesentlich mehr ab als ein PKW. Dabei überbieten sich manche in ihren Berechnungen. Demnach belastet ein LKW die Straßen mal so stark wie schlappe 10.000 PKW, mal sind es 70.000, mal 100.000 und mal 160.000.

Es werden die wildesten Zahlen genannt, da darf es denn auch mal ein bisschen mehr sein. All diese Zahlen haben aber gemein, dass sie kaum durch seriöse Quellen belegt werden. Oft wird zur Legitimierung eine Studie genannt, die erstens aus den USA und zweitens über 50 Jahre alt ist, der sogenannte AA SHO Road Test von 1958-1960.

Stattdessen ließe sich das auch ganz anders berechnen. Ein großer LKW wiegt (ungefähr) leer etwa 15 Tonnen und kann 25 Tonnen zuladen, also etwas mehr als das eineinhalbfache seines eigenen Gewichtes. Ein Mittelklasse-PKW wiegt (ungefähr) 1,5 Tonnen. Diese 1,5 Tonnen werden meistens bewegt, um durchschnittlich 1-2 Menschen zu transportieren, also einen Bruchteil des Eigengewichtes. Wenn man als Berechnungsgrundlage den Treibstoffverbrauch pro transportierter 100 km zu Grunde legt, verbraucht der PKW durchschnittlich 8,5 mal so viel wie der LKW. Im Klartext: Wenn ein PKW um 200 kg über 100 Kilometer zu transportieren etwa 7-8 Liter Sprit verbraucht, steht dem gegenüber, dass der LKW 35 Liter verbraucht, dafür aber stattdessen 24 Tonnen Ladung befördert. Für das 120-fache an Zuladung braucht er also nur das 5-fache an Treibstoff.

Laut Kraftfahrtbundesamt gab es im letzten Jahr 43,8 Mio angemeldete PKW und 120.000 LKW mit zulässigem Gesamtgewicht von 20-40 Tonnen. Demnach kommen 365 PKW auf einen großen Brummi. Man braucht nicht mal einen Taschenrechner, um herauszukriegen, wer also anteilig gigantisch viel mehr an Treibstoff verbraucht, CO2 ausstößt und Unfälle verursacht.

Manche Politiker möchten mehr auf die Bahn verlagern, allen voran die Grünen. Dass die Bahn das nicht schafft, hat niemand aus der Straßengüterverkehrs-Branche zu verantworten. Wir in dieser Branche fühlen uns durch die Bahn nicht bedroht. Sie ist schon lange keine ernst zu nehmende Konkurrenz mehr, weil zu teuer, zu langsam und zu unflexibel. Wenn die Grünen es hinkriegen würden, die Bahn dazu zu bringen, auch nur die Hälfte der für die nächsten 20 Jahre prognostizierten Wachstumsraten im Transportaufkommen aufzufangen, wäre allen geholfen. Niemand in der Transportbranche hätte etwas dagegen. Aber die Bahn kann oder will das nicht schaffen, wie selbst Bahnchef Grube einräumt.

Wenn man das berücksichtigt, würde es die Vernunft gebieten, mangels Alternative dem LKW das Leben leichter zu machen. Aber „Politikfähigkeit“ wird anscheinend nur denen zugeschrieben, für die Populismus wichtiger ist als gesunder Menschenverstand.




Jochen Dieckmann 

Der gelernte Journalist hat viele Jahre als internationaler Fernfahrer gearbeitet und über seine Erfahrungen das Buch „Geschlafen wird am Monatsende“ geschrieben. Heute setzt sich Jochen als Teil der Transportbotschafter für ein besseres Image des Straßengüterverkehrs ein und bloggt für portatio.


Kommentare (2)
norbi44 - 03.05.2014 13:30 Uhr
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die Rechnung kenne doch die klugen Politiker auch nur wollen sie sie nicht wahr haben,denn dann gebe es ja kein Grund mehr auf die LKW zu schimpfen,und sie für alles die Schuld zu geben.Übrigens das Buch von Jochen Dieckmann is sehr gut zu lesen ich habe es auch, da ich ja auch mal Fahrer war und vieles was dort aufgeführt ist auch erlebt habe
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Wheeler1961 - 01.07.2014 11:47 Uhr
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Gebt den Bürgern was sie gerne hören wollen egal wo die Zahlen herkommen Hauptsache man ist erst mal gegen Lkw die ja nur aus reinem Vergnügen auf der Straße sind und die eh keiner braucht!!!!!
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