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18.03.2015 - Autor: Jochen Dieckmann  - Aus der Branche



Discounter verkürzt den Prozess


EDI.DESADV

Wie, Sie haben noch kein EDI-DESADV? Dann machen Sie jetzt zur Strafe Hausaufgaben. Und zwar unsere!
Kollege Endre ahnte nichts Gutes, als ihm bei einer Abladestelle des Großdiscounters XXX (Name geändert) ganz offiziell ein mehrseitiges Papier in die Hand gedrückt wurde, das die Überschrift trägt: Neuer Prozess Wareneingang mit "Elektronischen-Touch-Terminals (ETT)".
Wenn ein Lebensmitteldiscounter in der Warenannahme einen neuen „Prozess“ einführt, verheißt das für anliefernde Fremdfahrer nichts Gutes, auch wenn oder gerade weil die Ankündigung „An alle Warenlieferanten Food + Non-Food“ in schönster geschliffener Marketing-Sprache verfasst ist. Ein geübtes Fahrerauge erkennt trotzdem schnell die Folgen dieser kreativen Innovation.
Der „neue Prozess“ sieht unter Punkt 2 vor:
„Der Fahrer bestätigt die von XXX, auf Basis ihres Papierlieferscheins, übernommenen/erfassten und vereinnahmten Artikeln und Mengen.“
Unter Punkt 3 heißt es unter anderem:
„Das Stempeln sowie eine umständliche handschriftliche (ggf. fehleranfällige/unleserliche) Quittierung des jeweiligen Original Papier-Lieferscheins inkl. Durchschläge/Duplikate entfällt.“
Übersetzt bedeutet das für den Fahrer folgendes:
Er muss bereits vor dem Abladen quittieren, dass alles vollständig abgeliefert wurde und bekommt im Gegenzug dafür nach dem Abladen keine Unterschrift des Lagermeisters unter die bei ihm verbleibende Kopie des Lieferscheins (nur noch unter die CMR). Im Klartext: Selbst wenn ein Fahrer mit einem von anderen vorgeladenen Auflieger beim Kunden XXX ankommt, verlangt dieser von ihm, dass er vorab dafür unterschreibt, dass alles richtig geladen wurde, sonst kommt er in dem Computersystem gar nicht weiter. Wenn dann hinterher etwas fehlt, ist er der Dumme.
Am ärgerlichsten jedoch ist diese Passage:
„Falls Sie mit XXX bereits erfolgreich EDI-DESADV eingeführt haben, werden als Grundlageautomatisch die Daten Ihres elektronischen Lieferavis' (EDI-DESADV) für den ETT-Abgleichprozess übernommen.“
Da geht bei jedem erfahrenen Fahrer gleich das Kopfkino los. Ich sehe den Lagermeister vor mir, der mit der Inbrunst der Selbstverständlichkeit geradezu erschüttert fragt: „Wie, Sie haben noch kein EDI-DESADV?“ Er könnte genauso gut fragen: „Wie, Sie betanken ihr Fahrzeug immer noch nicht mit Desoxyribonukleinsäure?Natürlich habe ich zufällig eher nicht EDI-DESADV „erfolgreich“ eingeführt, ich weiß nicht mal, was das sein soll. Für mich hört sich EDI-DESADV eher danach an, als wenn jemand zehn chinesische Glückskekse auf einmal in dem Mund nimmt und dann versucht, Massachusetts zu sagen.
Die Folge: Der Fahrer „darf“ den sogenannten „Wareneingangs-Protokollschein“ selber ausfüllen. Der Computer gibt Art und Formatierung so vor, dass XXX es in seinem System dann optimal weiterverwenden kann.
Fazit: Die Neuerung ist für XXX ganz prima, denn sie spart ihnen Arbeit. Die Arbeit ist dadurch zwar nicht weniger geworden, aber nun macht der (Fremd-)Fahrer einen Arbeitsschritt, der eigentlich Aufgabe von XXX wäre. Der Fahrer kann sich dem nicht widersetzen, sonst verliert der Chef den Auftrag und er riskiert seinen Job.

Irgendwie verstehe ich, wieso Endre in letzter Zeit sein Einkaufsverhalten geändert hat: „Zu XXX gehe ich nicht mehr. Das lohnt sich nicht.“




Jochen Dieckmann 

Der gelernte Journalist hat viele Jahre als internationaler Fernfahrer gearbeitet und über seine Erfahrungen das Buch „Geschlafen wird am Monatsende“ geschrieben. Heute setzt sich Jochen als Teil der Transportbotschafter für ein besseres Image des Straßengüterverkehrs ein und bloggt für portatio.


Kommentare (2)
truckeropa66 - 01.04.2015 13:02 Uhr
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0

Wäre schön , wenn alle Unternehmer sich mal einig wären und wieder mit der Ware das Lager verlassen würden. Mal sehen wie schnell die anfangen würden zu denken. Anlieferung wegen neuerung des Systems des Kunden nicht durchführbar!
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Gregor Ter Heide - 09.04.2015 10:52 Uhr
0
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GTH schreibt ... Der Frachtführer ist nach dem Art. 17 CMR (Übereinkommen über den Beförderungsvertrag im internationalen Straßengüterverkehr) iVm. § 415 HGB (Handelsgesetzbuch) grundsätzlich nicht verpflichtet, das Frachtgut auf- und abzuladen. Tut der bzw. sein BKF dies trotzdem, ist im Regelfall von einer Gefälligkeit auszugehen und damit wird er ein „Erfüllungsgehilfe“ des Waren- Empfängers. Damit entfällt die strenge Haftung nach dem Frachtrecht. Sollte die Be- und Entladung der Waren iZm. dem Transportauftrag vertraglich verbunden werden, muss ein zusätzlicher Arbeitsvertrag des BKF und eine extra Vergütung beinhaltet bestehen, damit er im Rahmen laufender Geschäftsbeziehungen mit dem Absender der Waren bzw. dem Empfänger, die Be- und Entladung der Frachten haftungsrechtlich tätigen darf. Dazu gehört in den Frachtvertrag immer ein Eintrag in den CMR. Sollte ohne diese eben benannten Voraussetzungen, das be- oder entladen des LKW trotzdem getätigt werden, haftet auch nicht der Frachtführer bzw. der BKF, denn es besteht nur eine Gefälligkeit, da diese ohne vertragliche Verpflichtung geschah. ... Am 01.07.1998 wurde das Transportrechtsreformgesetz (TRG) als neues Frachtrecht in das Handelsgesetzbuch (HGB) eingeführt und hob dafür die alten Bestimmungen der KVO und des AGNB auf. Für den Absender und den Frachtführer enthält das TGR im § 412 HGB, die Verpflichtung zur beförderungs- bzw. verkehrssicheren Verladung des Gutes und zwar unabhängig von der Art des Gutes, sowie auch von der Transportentfernung. Das Gesetz lehnt sich eng an das CMR an. ... Alles was im Haftungsrecht "intern" bei den Be- und Entladestellen unterzeichnet wird, ist ohne das es im CMR detailliert mit-beinhaltet wird.. NICHT wert. .. Im Haftungsrecht iZm. der Ware (Stückzahl, Inhalt usw.) kann und darf der BKF nicht haften. ... Hierzu .. wie die neue oben beschriebene Mache ... muss es alsbaldein höchstrichterliches Urteil geben
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