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05.05.2015 - Autor: Jochen Dieckmann  - Aus der Branche



Österreich: Mautmädchenrechnung


Eine flächendeckende Lkw-Maut hätte laut Verkehrsclub Österreich keinen spürbaren Einfluss auf die Lebensmittelpreise. Dementsprechend fordert der Club nun eine Ausweitung der Autobahngebühren auf das niederrangige Straßennetz. Die zusätzlichen Einnahmen einer ausgeweiteten Maut sollten gemäß der Forderung auch für eine Verbesserung des öffentlichen Verkehrsangebotes verwendet werden. Bisher sind in Österreich lediglich die Autobahnen mautpflichtig. Der Verkehrsclub Österreich möchte nun weitere 110.000 km Landstraßen bemauten.

Quelle

Deutschen Zeitungslesern kommt die widersinnige Begründung irgendwie bekannt vor. Denn mit ähnlichen Pseudoargumentationen begründen hierzulande beispielsweise die Grünen ihre Forderung nach einer Ausweitung der LKW-Maut und sind gleichzeitig gegen die PKW-Maut.

Die Frage ist jedoch, woher das Geld für die höheren LKW-Mautgebühren denn kommen soll, wenn es nicht auf die Verkaufspreise umgelegt wird. Soll es gedruckt werden? Es sieht fast so aus, als hätten die Verantwortlichen gehofft, dass niemand diese Frage stellt, sondern alle auf den Rechentrick hereinfallen. Strom kommt aus der Steckdose, das Essen aus dem Kühlschrank, die Erde ist eine Scheibe und höhere Maut kostet niemanden etwas, bringt aber mehr Geld in die Kassen. Quasi aus dem Nichts.

Als Begründung, wieso die LKW die gesamte Zeche zahlen sollen, wird immer angeführt, dass LKW die Straßen um ein Vielfaches mehr belasten. Dabei schwanken die Zahlen, jeder darf praktisch so viel drauf legen, wie er will. (siehe auch Rechengymnastik für LKW-Gegner) Der Verkehrsclub Österreich beispielsweise sagt, ein LKW belastet die Straßen 50.000 mal mehr als ein PKW. Diese Phantasiezahlen werden auch durch ständige Wiederholung nicht wahrer und können nur durch eine über 50 Jahre alte Studie aus den USA (AA SHO Road Test 1958-1960) vermeintlich belegt werden. Neuere Ergebnisse gibt es nicht, geschweige denn Untersuchungen dazu aus Europa. Diese könnten zu ungünstigeren Ergebnissen führen zu Lasten des PKW, daher hat kaum jemand ein Interesse daran.

Unter dem Artikel kann man abstimmen, ob man die Pseudoargumentation geschluckt hat und die Einschätzung des Autoclubs teilt, dass eine LKW-Mauterhöhung niemanden etwas kosten wird. Drei Viertel der Leserschaft hält das für Unfug. Das kommt dabei heraus, wenn man das Wahlvolk für dümmer hält als es ist.

In Österreich gibt es eine mit viel Geld ausgestattete Imagekampagne für den LKW mit dem Namen „Friends on the Road“. Leider haben deren Funktionäre nicht den Mut, sich in der Mautdiskussion im Sinne ihrer Zielgruppe zu positionieren und gehen stattdessen lieber auf Tauchstation.

Fazit: Als mautgeplagter deutscher LKW-Fahrer kann man nur sagen: Auch im Süd-Osten nichts Neues. Auch Österreich würde man mal eine LKW-freie Woche wünschen, um Autofahrerfunktionäre und anderen LKW-Gegner zu motivieren, sich darüber Gedanken zu machen, wozu und für wen LKW auf österreichischen Straßen unterwegs sind. Wenn das Märchen doch stimmen sollte, dass ein LKW die Straße 50.000 mal mehr belastet als ein PKW, würden österreichische Straßen in diese Woche um eine Fantastilliarde mal weniger belastet. Und die Autofahrer müssten sich nicht ständig über LKW ärgern. Denn ihre Autos würden ja auch stehen bleiben. Spätestens wenn der Tank leer gefahren ist.




Jochen Dieckmann 

Der gelernte Journalist hat viele Jahre als internationaler Fernfahrer gearbeitet und über seine Erfahrungen das Buch „Geschlafen wird am Monatsende“ geschrieben. Heute setzt sich Jochen als Teil der Transportbotschafter für ein besseres Image des Straßengüterverkehrs ein und bloggt für portatio.


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