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06.03.2016 - Autor: Jochen Dieckmann  - Aus der Branche



LKW-Maut in Belgien zum 1.4.2016


Wenn zum 1. April in Belgien die LKW-Maut eingeführt wird, dann wird nicht nur alles wesentlich teurer sondern auch komplizierter.

OBU

Für Transporteure gibt es dabei bereits im Vorfeld wichtige Dinge zu beachten, damit es neben der um ein Vielfaches angehobenen Streckennutzungsgebühr nicht auch noch obendrein eine saftige Geldstrafe gibt.

Bisher war Belgien gemeinsam mit den Niederlanden, Luxemburg, Dänemark und Schweden zusammengeschlossen im System der sogenannten Eurovignette. Sie wird dort für alle LKW über 12 Tonnen auf Autobahnen benötigt. Man kann sie an jeder größeren Tankstelle erwerben oder auch ganz einfach per Mausklick im Internet. Das muss nicht mal der Fahrer buchen, sondern kann auch zu Hause durch die Dispo erledigt werden. Man bucht pro Tag, kann jederzeit verlängern und zahlt 8 Euro pro Kalendertag.

Wer ist mautpflichtig?

Ab dem 1. April 2016 schert Belgien aus diesem Verbund aus. Dann werden die Kosten steigen, die Zahl der mautpflichtigen Straßen sowieso die Anzahl der mautpflichtigen Fahrzeuge. Doch der Reihe nach. Mautpflichtig werden ab diesem Tag sämtliche Nutzfahrzeuge über 3,5 Tonnen, mit denen Güter befördert werden können. Anders als in Deutschland sind davon nicht nur Transportunternehmen betroffen, sondern auch alle, die zu gewerblichen oder privaten (!) Zwecken ihre Fahrzeuge auf Autobahnen und anderen mautpflichtigen Straßen benutzen; beispielsweise Privatpersonen, die ihre Pferde befördern, Handwerker-LKW, Showtrucks, Lkw der Gemeinden auf mautpflichtigen Strecken, Werkstattmitarbeiter und Abschleppunternehmen, Lohnunternehmer und all diejenigen, die nicht in den Ausnahmen erwähnt sind. Es gibt wesentlich weniger Ausnahmen als in Deutschland. Lediglich Feuerwehr, Polizei, rein landwirtschaftlicher Verkehr und einige streng eingegrenzte selbstfahrende Arbeitsmaschinen, die nichts transportieren, brauchen nicht zu bezahlen. Der Betonmixer beispielsweise unterliegt der Mautpflicht, der LKW mit der Betonpumpe jedoch nicht. Der Kran ist befreit, der Abschlepp-LKW muss zahlen. Die Zugmaschine unterliegt der Mautpflicht (auch bei Überführungsfahrten) genauso wie der Lieferwagen (über 3,5 Tonnen) vom Handwerksbetrieb. Oldtimer sind befreit, aber nur auf Antrag und nur dann, wenn sie keine Ladung transportieren. Kniffelig wird es, wenn jemand ein Wohnmobil hat über 3,5 Tonnen mit einem Anhänger, der Lasten transportieren kann. In diesem Fall empfiehlt es sich, vor dem 1.4. nachzufragen, ob man damit mautpflichtig ist.

Wer ist zuständig?

Das belgische Mautsystem nennt sich Viapass und so heißt auch die neu gegründete zuständige Behörde. Dort sollte man eigentlich alle erforderlichen Auskünfte vorab bekommen wie z.B. die Bestätigung für besagten Wohnmobilbesitzer, ob man der Mautpflicht unterliegt oder nicht. Aber Viapass ist eine Behörde und dementsprechend schlecht zu erreichen. Wer keine offiziellen Bescheinigungen braucht sondern lediglich eine kompetente Auskunft, sollte sich besser an Satellic wenden. Dieses Unternehmen führt die Abwicklung durch und vertreibt auch die für die Erfassung erforderlichen On-board-units (OBUs). Unter satellic.be finden sich alle Informationen in 4 Sprachen, darunter auch auf Deutsch und wenn man die (auch aus Deutschland) kostenfreie Infotelefonnummer (00800-72 83 55 42) anruft, bekommt man sofort jemand an den Apparat.

Wo bekommt man das Mautgerät?

Die OBUs kann man dort bestellen oder man bekommt sie an einem der „Service Points“. Der sogenannte Service wird dort allerdings durch einen Automaten ausgeführt. Auf der Internetseite von Satellic steht, wo es solche Automaten auch an der deutsch-belgischen Grenze gibt wie zum Beispiel an der Autobahnraststätte Lichtenbusch Nord. Für das Gerät müssen 135 Euro Kaution hinterlegt werden.
Automat

Wenn man die OBU beantragt, muss man das zulässige Gesamtgewicht und die Schadstoffklasse angeben und dann später auch am Gerät einstellen. Am Automaten muss man die entsprechenden Papiere vor eine Linse halten, damit sie abgelichtet und kontrolliert werden können. Wenn zul. Gesamtgewicht und Schadstoffklasse nicht eindeutig aus den Fahrzeugpapieren hervorgehen, braucht man obendrein eine Identifikationsbescheinigung vom Händler. Die Klassifizierung sollte man im Nachhinein überprüfen, denn bei Unklarheiten werden sonst das höchstmögliche Gewicht und die geringste Schadensklasse von Amts wegen angenommen und berechnet.

Tipp: OBUS besser vorab bestellen

Es gibt immer ein Gerät pro Fahrzeug und es kann nicht in ein anderes Fahrzeug mitgenommen werden. Daher bekommt man am Automaten auch immer nur eine OBU pro Person. Fachleute empfehlen Speditionen, die OBUS gesammelt vorab zu bestellen und einzustellen. Denn zum einen ist das Verfahren nicht ganz einfach und birgt Fehlerquellen, die teuer werden können und zum anderen ist besonders in der Anfangszeit mit enormen Staus und Warteschlangen vor den wenigen Automaten zu rechnen.

Wichtig: Wer die OBU dennoch am Automaten holt, sollte nicht die Schnellregistrierung machen sondern den etwas komplizierteren Prozess wählen, denn nur dann gibt es einen Beleg, mit dem man später die Mehrwertsteuer erstattet bekommt.

Entscheidend für die Einordnung, ob ein Gespann der Mautpflicht unterliegt, ist lediglich das Zugfahrzeug. Liegt es über 3,5 Tonnen, besteht die Mautpflicht, unter 3,5 Tonnen besteht sie auch dann nicht, wenn das Gespann mitsamt dem Anhänger über 3,5 Tonnen zGG liegt.

Wenn mit dem mautpflichtigen Nutzfahrzeug auch Anhänger transportiert werden sollen, muss der Anhänger auch unbedingt eingetragen werden. Sollten unterschiedliche Anhänger oder Auflieger gezogen werden, muss man den schwersten angeben. Der Preisunterschied macht ohnehin nur einen Cent aus und dann ist man auf der sicheren Seite.

Wie wird die Maut abgerechnet?

Bezahlen kann man entweder über DKV, UTA, Aral, BP, Total und die anderen Plastikkartensysteme oder vorab (prepaid). In Jedem Fall braucht es aber die belgische OBU von Satellic. Wenn man bedenkt, dass dieses Mautverfahren das Vorbild für ganz Europa sein oder werden soll (sowohl für PKW als auch für LKW), dann wirkt es irritierend, dass es bis heute anscheinend technisch nicht möglich ist, die belgische Maut über andere Boxen abzurechnen und sich die Fahrer daher weiterhin ihre Windschutzscheibe mit allen möglichen Boxen für diverse Länder zukleben müssen. Erfreuliche Ausnahme: UTA-Kunden, die bereits eine „Multibox“ haben für Frankreich, Spanien, Portugal. Sie brauchen sich nur bei UTA anzumelden für die belgische Maut, dann kann diese über die Multibox erfasst und über UTA abgerechnet werden. Das zeigt, dass es technisch möglich ist und man fragt sich erst recht, wieso die anderen Anbieter dazu nicht in der Lage sind.

(Anmerkung: UTA hat inzwischen auf Nachfrage eingeräumt, dass sie - entegegen ihrer ursprünglichen Ankündigung - es voraussichtlich doch nicht zum 1.4.2016 schaffen, die Multibox für Belgien verfügbar zu machen. UTA geht davon aus, dass die Genehmigung noch im zweiten Quartal 2016 erfolgt. Das heißt: Auch UTA-Kunden müssen sich mindestens für die Übergangszeit eine OBU von Satellic besorgen bzw. UTA verschickt auch erstmal die Satellic-Box an seine Kunden.) 

Wenn das Guthaben leer ist oder wenn die OBU kaputt geht, leuchtet ein rotes Lämpchen an dem Gerät auf. Man muss dann innerhalb der nächsten drei Stunden das Gerät an einem „Service-Point“ aufladen oder die Servicetelefonnummer anrufen.

Kontrollen, Strafen, Preise

Mautkontrollen werden durchgeführt von der Polizei, dem Zoll und speziell dafür eingestellten Kontrollbeamten. So kompliziert das gesamte System ist, die Sanktionen sind leicht erklärt: Ein Verstoß kostet 1000 Euro. Der belgische Staat hat das ganz clever geregelt indem er das eine „administrative“ Strafe nennt. Die Folge: Dagegen können kaum Rechtsmittel eingelegt werden.

Komplizierter ist die Berechnung der Tarife, dafür gibt es drei Regionen: Flandern, Wallonien und der Großraum Brüssel. In Flandern und Wallonien entsprechen die Tarife grob gesagt den unseren, aber im Raum Brüssel, den man meistens kaum umgehen kann, wird es richtig teuer. Selbst für einen LKW mit Euro 6 kostet es dort über 20 Cent pro Kilometer. Dort sind auch so ziemlich alle größeren Straßen mautpflichtig, die Liste alleine für den Großraum Brüssel hat 160 Seiten.

Doch auch im Rest des Landes wird LKW fahren viel teuer. Ein Belgier, der heute für einen 40-Tonner 1250 Euro pro Jahr an Straßennutzungsabgabe zahlt, muss sich darauf einstellen, in Zukunft 12.000 – 15.000 Euro zu bezahlen, also grob gesagt das Zehnfache!
Kontrolle

Die Mautbrücken erfassen aber nicht nur, ob die Maut bezahlt wurde. Auch Gewicht, Abstand und Geschwindigkeit können dort gemessen werden. Die Technologie nennt sich EETS und das gesamte System ist so ausgelegt, dass damit nicht nur alle Nutzfahrzeuge erfasst werden könnten sondern auch alle PKW, wenn in Belgien eines Tages eine PKW-Maut eingeführt wird. Auch eine Ausweitung auf viele andere europäische Länder ist bereits angedacht.

Tabelle




Jochen Dieckmann 

Der gelernte Journalist hat viele Jahre als internationaler Fernfahrer gearbeitet und über seine Erfahrungen das Buch „Geschlafen wird am Monatsende“ geschrieben. Heute setzt sich Jochen als Teil der Transportbotschafter für ein besseres Image des Straßengüterverkehrs ein und bloggt für portatio.


Kommentare (3)
Martin - 07.02.2016 12:43 Uhr
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Gelten Personen als Güter? Was ist mit Bussen?
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Rick - 07.02.2016 16:24 Uhr
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Genauso wie in Deutschland. Busse zahlen kein Maut, dürfen (fast) überall mit 100km/h alles überholen, und am Berg leere LKWs in Überholverbote zum Bremsen zwingen!

portatio (Jochen) - 12.02.2016 18:41 Uhr
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Rick hat Recht. Busse zahlen weder in Deutschland noch in Belgien Maut und das soll auch erstmal so bleiben. Auch in Belgien gelten Personen als Personen und nicht als Güter. :-)
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jupp59 - 06.02.2017 18:52 Uhr
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Guten Tag, muß ich in Belgien auf der Autobahn mit einem PKW als Zugfahrzeug und einem Rennfahrzeug auf dem Anhänger Maut bezahlen. Besten Dank diedi
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portatio (Jochen) - 07.02.2017 13:04 Uhr
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Hallo Diedi, entscheidend ist das zulässige Gesamtgewicht des ziehenden Fahrzeugs. Nur wenn das über 3,5 Tonnen liegt (egal, was für ein Fahrzeug) und der Anhänger Lasten befördert wie das Rennauto, dann besteht Mautpflicht, sonst nicht. Im Zweifelsfall nachfragen in Belgien bei Satellic oder Viapass.



portatio (Jochen) - 07.02.2017 14:13 Uhr
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