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22.04.2016 - Autor: Jochen Dieckmann  - Aus der Branche



Hinweis für Doppelbesatzungen in Frankreich


Wer mit dem LKW mit einer Doppelbesatzung durch Frankreich fährt, darf nicht mehr (wie bisher) nach viereinhalb Stunden einen fliegenden Fahrerwechsel machen, sondern muss erst eine Pause von 45 Minuten einlegen.

Auch vor jedem weiteren Wechsel muss der LKW stehen bleiben, damit das als Pause gerechnet wird. Denn in Frankreich wird seit kurzem die Zeit auf dem Beifahrersitz nicht mehr als Lenkzeitunterbrechung gewertet. Die Pause zählt nur als Pause, wenn der Tacho auf dem Symbol Bett steht und dafür muss der LKW stehen bleiben.

Das gilt aber nicht nur für Fahrten durch Frankreich sondern auch für alle anderen Länder, sofern man vorhat, innerhalb der nächsten 28 Tage nach Frankreich zu fahren. Jede nicht eingehaltene Pause (also auch wenn das vorher in einem anderen Land geschah!) gilt in Frankreich als Verstoß der 4. Kategorie und kostet 750 Euro. So kamen bereits Geldstrafen zwischen 4000 und 6000 Euro zustande.

Bisher galt: Wer in Europa mit einer Doppelbesatzung im LKW unterwegs ist, braucht nach 4,5 Stunden keine 45 Minuten Pause einlegen. Die Fahrer wechseln einfach und die (zweiten) 4,5 Stunden, die Fahrer 1 auf dem Beifahrersitz verbringt, wird als Pause gewertet. Nach weiteren 4,5 Stunden können sie wieder wechseln, ohne dass das Fahrzeug 45 Minuten stehen bleiben muss. So ist es theoretisch möglich, dass jeder Fahrer während der erlaubten Schichtzeit von 21 Stunden seine jeweiligen zehn Stunden fährt.

Diese Regelung gilt in der gesamten EU, jedoch seit kurzem nicht mehr, wenn man nach Frankreich fährt. Zur Begründung für ihre neue Kontrollpraxis führen die Franzosen die kürzlich in Kraft getretene EU-Verordnung 165/2014 an, insbesondere den Artikel 34. Grund für die abweichende Interpretation ist eine Ungenauigkeit in der Übersetzung. Im Deutschen wird von einer Fahrtunterbrechung gesprochen, im Niederländischen heißt es „onderbrekingen“, auch im Italienischen wird von „interruzioni“ gesprochen. Im Englischen heißt es „break“, aber im Französischen lautet die Übersetzung „pause“.

Die eigenwillige Interpretation der Franzosen führte zu einer großen Verwirrung insbesondere in anderen Ländern. Der DSLV schrieb in einer Erklärung, dass die Zeit auf dem Beifahrersitz nun als Lenkzeit gelte, aber das stimmt nicht. Denn dann dürfte ein LKW mit Doppelbesatzung nicht eine Minute länger fahren als ein LKW mit nur einem Fahrer. Richtig muss es heißen: Beifahrerzeit zählt nicht als Fahrtunterbrechung.

Der spanische Transportverband Fenadismer interpretiert die neue Praxis anders als der Deutsche Speditions- und Logistikverband. Er weist daraufhin, dass mit der neuen Interpretation 20 % weniger Fahrzeit in der 21-Stunden-Schichtzeit möglich sind. Das stimmt, es ist auch rechnerisch gar nicht mehr möglich, dass beide Fahrer pro Schicht je zehn Stunden fahren.

Fahrer berichten aus Frankreich, dass derzeit gezielt LKW mit Doppelbesatzung rausgewunken und ggf. zur Kasse gebeten werden. Es wird abzuwarten sein, ob jemand, der wegen dieser neuen Auslegung in Frankreich verknackt wird, mal gerichtlich dagegen durch alle Instanzen vorgeht. Spätestens der EUGH sollte dieser Praxis dann ein Ende bereiten, aber so lange muss man wohl dieser eigenwilligen Auslegung Folge leisten, wenn man sich hohe Geldstrafen ersparen will.

Selbst innerhalb Frankreichs ist die Auslegung allerdings uneinheitlich. Mancherorts reicht es den Kontrollbehörden, wenn Fahrer 1 nach 4 Stunden 28 Minuten aufhört und Fahrer 2 ab da fährt. Dann brauchen sie erst nach 8 Stunden und 58 Minuten die erste „45er“ machen. Je nach Region, gibt es eine unterschiedliche Auslegung. Fahrer berichten, dass in der Normandie, quasi nach 4.30 min Lenkzeit auf jeden Fall eine Fahrtunterbrechung von 45 min eingelegt werden muss, es interessiert dort nicht, wer das Fahrzeug tatsächlich gelenkt hat, wogegen im Süden von Frankreich laut Berichten von Kollegen sehr wohl beide Fahrer ihre Lenkzeit von 4.29/4.30 h absolvieren dürfen, ehe eine Fahrtunterbrechung eingelegt werden muss.
Fazit: Bis zu einer grundsätzlichen Klärung ist eine Doppelbesatzung nur dann auf der sicheren Seite, wenn sie nach 4einhalb Stunden die erste Pause machen.




Jochen Dieckmann 

Der gelernte Journalist hat viele Jahre als internationaler Fernfahrer gearbeitet und über seine Erfahrungen das Buch „Geschlafen wird am Monatsende“ geschrieben. Heute setzt sich Jochen als Teil der Transportbotschafter für ein besseres Image des Straßengüterverkehrs ein und bloggt für portatio.


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