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01.06.2016 - Autor: Jochen Dieckmann  - Aus der Branche



Doppelbesatzung in Frankreich - Update


Ende März häuften sich die Meldungen über eine neue französische Kontrollpraxis gegenüber LKW mit Doppelbesatzungen.

Es hagelte hohe Geldstrafen und einige Tage war nicht einmal klar, was die Franzosen denn nun genau wollten. Einige Verbände meldeten irrtümlich, in Frankreich würde die Beifahrerzeit nun als Lenkzeit gewertet. So weit gingen die Franzosen in ihrer neuen Rechtsauffassung allerdings nicht. Nach einigen Tagen wurde klar, dass die auf dem Beifahrersitz verbrachte Zeit ab sofort nicht mehr als Lenkzeitunterbrechung gezählt werden sollte. Doppelbesatzungen konnten also nicht wie bisher und wie ansonsten in der gesamten EU einen fliegenden Wechsel nach viereinhalb Stunden machen. Für jeden diesbezüglichen Verstoß der letzten 28 Tage – auch wenn er in einem anderen Land begangen wurde – baten die Franzosen mit je 750 Euro zur Kasse.

Daraufhin gab es vehemente Proteste von Verbänden aus Spanien, Deutschland und weiteren Mitgliedsstaaten, weil Frankreich von der europaweiten gemeinsamen Kontrollpraxis abwich und das obendrein noch ohne vorherige Ankündigung.

Am 26. April kam es bei einem Treffen der Vertreter aller EU-Mitgliedsstaaten in Brüssel in der sogenannten Enforcement Working Group zum Showdown. Dort musste der französische Transportminister zurückrudern. Die neue Rechtsauffassung sei nur durch einen Softwarefehler entstanden, alles sei nun zurückgenommen worden und es gelten die Regeln wie früher und wie im Rest von Europa.

Es erfolgte allgemeines Aufatmen und sowohl die Verbände als auch die Fachpresse meldeten Entwarnung.

Also ein Happy End und außer Spesen nichts gewesen? Leider noch nicht ganz. Der Haken an der Sache: Bis jetzt gibt es außer den Erklärungen der Verbände noch nichts Schriftliches. Keine Verlautbarung des Ministeriums oder der Regierung, Presseerklärung des Ministers oder Ähnliches. Es gibt lediglich die mündlichen Zeugenaussagen derer, die bei diesem Gespräch am 26.4. dabei waren. Das alleine reicht aber in einer eventuellen Kontrolle keinesfalls. Fahrer müssten irgendetwas Schriftliches in der Hand haben, was sie den kontrollierenden Beamten zeigen könnten.

Frankreich wurde bei dem Treffen der Enforcement Working Group aufgefordert, innerhalb von sechs Wochen (bis zur zweiten Juniwoche) endlich eine Erklärung dazu einzureichen. Bis jetzt ist das allerdings noch nicht geschehen und niemand kann bisher wissen, was darin stehen wird.

Mein Kollege Bernd Heuschen, belgischer LKW-Fahrer, Fahrlehrer und Dozent bekam Mitte Mai vom zuständigen LKW-Kontrolleur der Gendarmerie Anlençon die Auskunft, dass es bisher keine Anweisung gegeben habe, die entsprechenden Verstöße nicht zu ahnden.

Fazit: Doppelbesatzungen können sich in Frankreich noch nicht sicher sein, dass die neuen Schikanen gegen sie vom Tisch sind. Sollte jemand deswegen zu einer Geldstrafe verknackt werden, empfehlen wir, Rechtsmittel dagegen einzulegen und bitten außerdem darum, uns zu benachrichtigen.




Jochen Dieckmann 

Der gelernte Journalist hat viele Jahre als internationaler Fernfahrer gearbeitet und über seine Erfahrungen das Buch „Geschlafen wird am Monatsende“ geschrieben. Heute setzt sich Jochen als Teil der Transportbotschafter für ein besseres Image des Straßengüterverkehrs ein und bloggt für portatio.


Kommentare (2)
hobbylenker - 07.06.2016 25:03 Uhr
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Danke Jochen, Gruß hobbylenker
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hobbylenker - 07.06.2016 25:03 Uhr
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Danke Jochen, Gruß hobbylenker
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