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05.09.2016 - Autor: Daniela  - Danielas Kolumne



Die längste Ladung, Teil 2



Hier findet ihr Teil 1 meines Artikels

Um 20:30 Uhr kam dann auch unsere Transportbegleitung der Firma Stephan. Bewaffnet mit Genehmigungen und auf Schusters Rappen ging es nochmals um den LKW, um alles nach zu sichern. Der Begleiter war zufrieden und nun wartete alles nur noch auf die „Rennleitung“.
 
Und die ließ auf sich warten. Eigentlich war abgemacht, dass sie um 21 Uhr bei uns eintreffen sollte, um die Ladung, den LKW und die Genehmigungen abzunehmen. Aber um halb zehn waren sie immer noch nicht da. Ein Anruf bei der Leitstelle brachte dann Licht in´s Dunkle: „Die Kollegen sind auf dem Weg. Es hat eine kleine Panne gegeben.“ Ok, dann warten wir halt.
Ein paar Minuten später kam endlich die Polizei um die Ecke.
 


Aber…warum mit 2 Fahrzeugen? Normal ist ein Fahrzeug und 2 Beamte. Hier kamen aber 2 Fahrzeuge und 2 Beamte. Ich konnte mir eine kleine Bemerkung nicht verkneifen: „Hat Vater Staat jetzt schon so viel Geld, dass jeder Polizist sein eigenes Dienstfahrzeug bekommt?“ Die beiden Polizisten lachten und erzählten, warum sie zum einen zu spät seien und warum mit 2 Autos. Als sie zu uns aufbrechen wollten, hat ihr ursprüngliches Fahrzeug den Dienst „quittiert“, es wollte einfach nicht mehr anspringen. Dadurch, dass erst ein zweites angefordert werden musste, um es fremd zu starten, wurde es somit nicht 21 Uhr Ankunft bei uns. Weil beide Beamte jetzt die Sorge hatten, dass der eine Polizeiwagen endgültig streiken könnte, ist der zweite gleich mal dabei geblieben. Frei nach dem Motto: sicher ist sicher.

Mit einer halben Stunde Verspätung, aber vorschriftsmäßiger Abfahrtskontrolle ohne Beanstandung seitens der Polizei ging die Reise los.

 

Und dann kam, womit keiner gerechnet hatte! Eine Engstelle, die laut Genehmigung und vorheriger Streckenkontrolle nicht hätte da sein sollen und auch nicht da war!
Bei der Durchfahrt durch den Essener Hafen Richtung Autobahn kommt man zwangsläufig an einem Festsaal vorbei, der rechtsseitig in einer Rechtskurve liegt. Und hier fand eine große türkische Hochzeit statt. Die Straße ist dort schon nicht wirklich optimal, schon gar nicht, wenn man hinten 6,10 Meter Überhang hat. Und dass beide Straßenseiten dann auch noch mit PKW zugeparkt waren, machte die Sache nun nicht wirklich einfacher.
Die Polizei war genauso überrascht, wie wir. Das hatte keiner erwartet. Aber wir waren nicht die Einzigen. Vor uns stand auf einmal das Brautauto. Der Fahrer und die Insassen hatten, ihren Gesichtsausdrücken nach zu urteilen, ebenso wenig mit einem derartig riesigen Hindernis gerechnet, wie wir mit den ganzen geparkten PKW. Aber das Brautpaar fragte sofort, ob sie ihre Gäste veranlassen sollten, die Autos zur Seite zu fahren. Sie hatten recht schnell die Situation erfasst und wollten helfen. Ehrlich gesagt, hatte ich persönlich damit am wenigsten gerechnet; im Gegenteil, eher mit Ärger. Aber da lag ich falsch.
Mit der Polizei, dem Begleiter, der ja hinter uns war und einigen Gästen, die mittlerweile das „Theater“ da draußen mitbekommen hatten, konnten wir ohne Beschädigungen oder Umparkaktionen durch die Engstelle rangieren; dank auch der kühlen Köpfe der fremden Personen. Ich war positiv überrascht, dass es so einfach und unkompliziert abgelaufen war.
An der Autobahnauffahrt verabschiedete sich dann die Polizei und wünschte uns eine ruhige und sichere Fahrt, die wir dann auch bis Leipzig hatten. Ok ich muss zugeben, ich hab sie verpennt.
Aber ab der Abfahrt war ich wieder hell wach, denn ich musste meine Augen überall haben. Vorne, hinten, Seite. Andere Verkehrsteilnehmer waren mittlerweile auch wieder wach geworden und hatten nun ein Hindernis vor der Nase, welches sonst nicht da ist. Aber durch unseren Begleiter war auch das nach hinten gut abgesichert.

Von der Brücke hatten wir eine gute Sicht auf unsere Abladestelle. Mitten im Gleisbett eines Schienenwerks, für das unsere Krankbrücke bestimmt war.
Die Vossloh Rail Service Leipzig kümmert sich um Herstellung und Transport von Langschienen. Dort also, mitten in besagtem Gleisbett, sollten wir unsere 39 Meter „parken“.


 

So ganz geheuer war uns das nicht. Aber was nützte es? Wir mussten da rein, so oder so.
Zwei der 3, für das Abladen zuständigen mobilen Autokräne waren noch nicht angekommen. Da einer von ihnen noch vor uns in das Gleisbett musste, mussten wir erstmal draußen stehen bleiben.
Eine gute dreiviertel Stunde später waren dann auch die Mobilkräne und die Mitarbeiter von Vossloh angekommen und wir durften uns in´s Getümmel stürzen.
Mit viel Rangieren und einigen Nerven standen wir dann endlich an dem Platz, wo die Kranbrücke abgeladen werden sollte.





 

Da es noch einige Zeit dauern sollte, bis wir abgeladen werden würden, konnten wir uns die Gegend dort mal etwas genauer anschauen.
Auf dem Gleisgelände standen schon 4 von den Portalkranen hintereinander, den wir hinten drauf hatten. Diese Kranbahnen werden gleich geschaltet, um einen reibungslosen und flüssigen Transport der bis zu 180 Meter langen Gleisschienen zu gewährleisten. Dementsprechend groß ist das Gelände dort, was allerdings nicht heißt, dass wir ohne Probleme dort rein und wieder aus kamen. Wobei…raus ging es zügiger, da der Auflieger wieder auf seine Standartlänge von 13,70 Meter „geschrumpft“ war.
Die Rückfahrt war für uns dann nur noch ein Klacks. Keine Rückladung, da wir direkt danach Urlaub hatten.
Alles in allem war es eine ruhige, aber doch für mich sehr interessante Tour. Schon allein wegen der Länge von fast 40 Metern, die man ja so gar nicht wirklich kennt. Und das ganze drum herum mit Genehmigungen, Begleitfahrzeug, Polizei und Co ist auch nicht zu verachten. In so einem Transport steckt eine Menge Arbeit drin, nicht nur für den Fahrer, sondern auch im Vorfeld mit den Behörden und Ämtern.
Also so im Nachhinein denke ich: „Ja….das kann ich mir auch vorstellen. Wer weiß, vielleicht bald…!“

In diesem Sinne
Daniela




Daniela 

Ich bin Daniela, Berufskraftfahrerin und Kraftverkehrsmeisterin aus Attendorn im schönen Sauerland.
In meiner Kolumne hier auf portatio, schreibe ich über alles rund um meinen Job und allem, was damit zu tun hat! Witziges darf da natürlich nicht fehlen.
Besucht mich auch auf meinem privaten Blog:
http://danikasblog.de/


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