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11.11.2016 - Autor: Jochen Dieckmann  - Straßenverkehr



Helikopter-Eltern im Halteverbot


Vor fast allen deutschen Kindergärten und Grundschulen wird montags bis freitags jeden Morgen hundertfach gegen Verkehrsregeln verstoßen.

Um die Sicherheit der Schüler zu gewährleisten, ist vor den meisten Schulen absolutes Halteverbot, was von zahlreichen sogenannten Helikoptereltern täglich konsequent ignoriert wird. Das erschreckendste daran ist, dass sie dabei anscheinend nicht einmal ein Unrechtsbewusstsein haben. Selbst wenn ein uniformierter Polizist dort steht und sie zurechtweist, antworten alle unisono: „Ist ja nur ganz kurz“. Im absoluten Halteverbot ist es aber eben auch verboten, „nur ganz kurz“ zu halten. Das einzige was dann eventuell noch hilft, ist wenn der Polizist genauso reflexhaft zu seinem Notizbuch greifen und ein Knöllchen verteilen würde. Darf er aber nicht, weil für den ruhenden Verkehr andere zuständig sind.

Videoclip der Stadt Frankfurt über Helikoptereltern

Und solche Knöllchen werden von den Helikoptereltern dann auch noch als Schikane bezeichnet und als ungerecht empfunden. Dabei räumen die allermeisten Schulen die Möglichkeit ein, in einer Entfernung von 50-200 Metern legal zu halten, um die Kinder aussteigen zu lassen, aber das nutzt kaum jemand. Die Kinder lernen so die typische Autofahrer-Attitüde, es als persönliche Schmach zu empfinden, wenn man Parkplätze nur in 100 oder 200 Metern Entfernung vom Ziel findet und nicht direkt vor der Tür.

Die autofahrenden Eltern halten sich zwar möglicherweise noch für sozial, da sie sich ja so sehr um ihre Kinder kümmern. Aber erstens bedeutet das zugleich, dass ihnen sämtliche anderen Kinder, die sie dadurch gefährden, total egal sind. Und zweitens erweisen sie ihren Kindern mit der erdrückenden Elternliebe einen Bärendienst. Die Kinder können sich schlechter persönlich entfalten, wenn sie dermaßen überbehütet werden und sie lernen zudem, dass man Verkehrsregeln aus Eigennutz getrost ignorieren darf.

Ich bin in meiner gesamten Grundschulzeit den halbstündigen Schulweg zu Fuß gegangen, manchmal auch mit dem Rad gefahren. Sämtliche anderen Kinder aus der Klasse haben das ebenso gehandhabt und wir haben alle überlebt. Im Gegensatz zu vielen Autosüchtigen habe ich die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel auch nie als unter meiner Würde empfunden. Auch als Erwachsener habe ich die Zeiten, in denen ich kein Auto hatte, weil ich keines brauchte, nicht als Einschränkung empfunden sondern als Zugewinn von Lebensqualität. Wer von frühester Kindheit an mit dem Auto quasi bis in das Klassenzimmer gefahren wird, lernt, dass der öffentliche Individualverkehr quasi als elementares Menschenrecht angesehen werden kann, unverzichtbar und alternativlos. Das passt gut in eine Zeit von zunehmendem Egoismus. Der Stau, das sind immer nur die anderen und wenn jeder an sich denkt, ist ja an alle gedacht.

Wäre ich Oberbürgermeister einer Stadt, würde ich sämtliche Politessen der Stadt morgens rigoros vor allen Kindergärten und Grundschulen Knöllchen verteilen lassen an alle, die „nur ganz kurz" halten. Und zwar so lange, bis das keiner mehr macht. Aber mit einer solchen Haltung wird man wohl nie Bürgermeister, da der Verstoß gegen solche Verkehrsregeln als Kavaliersdelikt angesehen wird und die Autofahrer dabei augenzwinkernd zusammenhalten. Dabei gibt es sie bis heute: Menschen, die nicht Auto fahren, weil sie es nicht wollen, brauchen oder können. Auch unter dieser Gruppe sind Eltern von kleinen Kindern und so wird täglich bewiesen, dass auch Kinder sich positiv entwickeln können, die nicht von Mama oder Papa ins Klassenzimmer gefahren werden. Möglicherweise lernen sie obendrein mehr Selbstständigkeit und Sozialverhalten. Das würde man den überbehüteten Kindern ebenfalls gönnen. Wer sein Kind wirklich liebt und es nicht nur als Projektionsfläche für die eigenen Ängste und Vorstellungen sieht, sollte es den Schulweg zu Fuß absolvieren lassen oder wenigstens die letzten 100-200 Meter vom legalen Parkplatz bis ins Klassenzimmer.




Jochen Dieckmann 

Der gelernte Journalist hat viele Jahre als internationaler Fernfahrer gearbeitet und über seine Erfahrungen das Buch „Geschlafen wird am Monatsende“ geschrieben. Heute setzt sich Jochen als Teil der Transportbotschafter für ein besseres Image des Straßengüterverkehrs ein und bloggt für portatio.


Kommentare (1)
Erse - 14.11.2016 6:05 Uhr
2
0

Polizeibeamte dürfen selbstverständlich Verwarnungsgelder im ruhenden Verkehr aussprechen, auch wenn daneben die Ordnungsämter zuständig sind.
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