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25.11.2016 - Autor: Jochen Dieckmann  - Aus der Branche



Ausländischer Führerschein in Deutschland?


Nicht alle Führerscheine von Ausländern, die ihren Wohnsitz in Deutschland haben, sind lebenslang gültig.

Viele Führerscheine von Ausländern, die ihren Wohnsitz in Deutschland haben, verfallen nach einer gewissen Frist. Je nach Herkunftsland liegt diese zwischen 6 Monaten und 10 Jahren.

Die Zeit drängt: Nur ein halbes Jahr bleibt denjenigen, die aus einem Drittstaat kommen, also aus einem Land, das nicht Mitglied der EU ist. Sobald sie einen Wohnsitz in Deutschland haben, dürfen sie mit ihrem Führerschein nur noch 6 Monate in Deutschland fahren, egal ob PKW, LKW oder Motorrad. Danach müssen sie ihren Führerschein umschreiben oder – je nach Land – einen neuen in Deutschland machen. In Ausnahmefällen kann die Fahrerlaubnisbehörde die Frist auf Antrag bis zu sechs Monate verlängern, wenn die Antragsteller glaubhaft machen können, dass sie Ihren ordentlichen Wohnsitz nicht länger als zwölf Monate in der Bundesrepublik Deutschland haben werden. Spätestens danach brauchen sie aber einen deutschen Führerschein, sonst wird das als Straftat (Fahren ohne Fahrerlaubnis) gewertet.

Ein ausländischer Führerschein berechtigt nicht zur Teilnahme am Straßenverkehr in der Bundesrepublik Deutschland,

- wenn es sich um einen Lernführerschein oder einen anderen vorläufig ausgestellten Führerschein handelt

- wenn der FS-Inhaber für die betreffende Klasse in der Bundesrepublik Deutschland das vorgeschriebene Mindestalter noch nicht erreicht hat

- wenn man zum Zeitpunkt des Erwerbs der ausländischen Erlaubnis einen ordentlichen

Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland hatte

- wenn einem die Fahrerlaubnis im Inland vorläufig oder rechtskräftig von einem Gericht

oder von einer Verwaltungsbehörde entzogen worden ist

- solange man im Inland, in dem Staat, der die Fahrerlaubnis erteilt hatte oder in dem Staat, in dem man seinen ordentlichen Wohnsitz hat, einem Fahrverbot unterliegt oder wenn der Führerschein beschlagnahmt, sichergestellt oder in Verwahrung genommen worden ist.

 In allen anderen Fällen müssen Bürger aus Drittstaaten mit Wohnsitz in der BRD nach spätestens 6 Monaten den Führerschein umschreiben lassen oder ihn – je nach Herkunftsland (siehe Anlage 11 der Fahrerlaubnisverordnung FEV) – neu machen. Wenn er neu gemacht werden muss, bedarf es lediglich der theoretischen und praktischen Prüfung, nicht jedoch der Pflichtstunden oder einer kompletten Ausbildung in einer Fahrschule wie beim Ersterwerb einer Fahrerlaubnis.

Kompliziert bleibt es auch für Nicht-Drittstaatler

Aber selbst EU-Bürger mit Wohnsitz in Deutschland dürfen den Führerschein ihres Heimatlandes nur so lange nutzen, wie er gültig ist. Der niederländische Führerschein beispielsweise ist zehn Jahre gültig. Ein in Deutschland lebender Niederländer ist demnach verpflichtet, nach Ablauf dieser Frist keinen neuen niederländischen Führerschein zu holen sondern einen deutschen.

Lkw-Fahrer? Es bleibt kompliziert.

Auch Lkw-Fahrer aus dem Ausland mit Wohnsitz in Deutschland müssen ihren Lkw-Führerschein nach Ablauf bestimmter Fristen ebenfalls umschreiben bzw. einen deutschen erwerben. Für Ausländer aus Drittstaaten gilt dies wieder bereits nach einem halben Jahr. Wenn eine deutsche Spedition also einen Russen oder Moldawier einstellt (und diese einen Wohnsitz in Deutschland anmelden) und der wird mit seinem einheimischen Führerschein nach 7 Monaten erwischt, dann bekommt er ein Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis. Lkw-Führerscheine von EU-Bürgern mit deutschem Wohnsitz müssen umgeschrieben werden, wenn sie verfallen, also in der Regel nach spätestens 5 Jahren oder zum 50. Geburtstag.

Fahrt in die Heimat? Jetzt wird’s richtig kompliziert.

Wenn man den deutschen Führerschein bekommt, ist man verpflichtet, den alten abzugeben (§30 Fahrerlaubnisverordnung FEV, Absatz 3). Das führt in einigen Fällen zu großen Problemen. Ein in Deutschland lebender Russe beispielsweise, der mit dem Lkw nach Russland fährt, muss dort einen russischen Führerschein vorzeigen, den deutschen erkennt die Polizei dort bei dem Russen nicht an. In den meisten Fällen muss man mit der Führerscheinstelle des jeweiligen Straßenverkehrsamtes lange rumzanken, bis die ein Einsehen haben. Dafür gibt es eine Rechtsgrundlage, die auf dem Amt aber oft nicht bekannt ist und zwar im §31 der FEV, Absatz 4. Satz 6: „In begründeten Fällen kann die Fahrerlaubnisbehörde davon absehen, den ausländischen Führerschein in Verwahrung zu nehmen oder ihn an die ausländische Stelle zurückzuschicken.“




Jochen Dieckmann 

Der gelernte Journalist hat viele Jahre als internationaler Fernfahrer gearbeitet und über seine Erfahrungen das Buch „Geschlafen wird am Monatsende“ geschrieben. Heute setzt sich Jochen als Teil der Transportbotschafter für ein besseres Image des Straßengüterverkehrs ein und bloggt für portatio.


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