proccessing... ...please wait
Vergesslich?  

Keine Panik auf der Titanic. Wir schicken Dir ein neues Passwort zu.


E-Mail:


Passwort anfordern
Passwort auf dem Weg  

Guck mal in Dein E-Mail Postfach.



Schließen

Login  
E-Mail
Passwort


Login


Passwort vergessen?


Registrierung  

Der Zugang ist kostenfrei und bringt Dir viele Zusatzfunktionen. Sei jetzt dabei!


Jetzt registrieren


Registrierung 


*Pflichtfelder

Registrieren

Es ist ein Fehler aufgetreten!  

Es ist bereits ein Nutzer mit der angegebenen E-Mail-Adresse vorhanden. Bitte geben Sie einen anderen E-Mail-Account an, um sich bei portatio zu registrieren.



Passwort vergessen?
Schließen
Fix und fertig! 

Jetzt bist Du dabei und kannst Dich einloggen.



Schließen
Uuups 

Irgendwas ist da nicht richtig. Hast noch einen Versuch.



zum Login
Nö Nö!  
Die übergebenen Parameter sind nicht mehr gültig!

Passwort anfordern
Fast geschafft.  
Wir senden Dir eine E-Mail. Guck mal, ob sie schon da ist.
Erst anmelden  

Erst anmelden, dann abstimmen.


Jetzt registrieren
Newsletter - Login
Hey Unbekannte/r… 
Ich bin der virtuelle Türsteher. Bist Du schon drin?
Dann log Dich ein oder registriere Dich hier kostenfrei.
E-Mail
Passwort
Ich bleib anonym, Basta!
Na gut, dann eben nicht.
Kannst trotzdem den Kommentar posten, wenn Du das hier ausfüllst:
Nickname
E-Mail (wird nicht angezeigt)
Sicherheitsabfrage : (Bild nicht lesbar ?)
Einfach Brille auf und die obigen Zeichen eingeben.

  

Passwort auf dem Weg
Bimmel-Bingo! Dein Kommentar ist online. 

Komm, überleg es Dir doch nochmal mit dem Registrieren. Kost´ kein Cent.


Registrieren Schließen

23.05.2017 - Autor: Jochen Dieckmann  - Straßenverkehr



Meinungsbeitrag: Die Schuld der Autofahrer an maroden Brücken


Zahlreiche Autobahnbrücken in Deutschland sind so marode, dass sie saniert oder abgerissen und neu gebaut werden müssen.

deutlich sichtbarer Riss in der Schiersteiner Brücke

Es wird immer wieder gesagt, schuld daran sei ein Investitionsstau, der Staat habe zu lange damit gewartet, die Brücken zu warten. Das ist jedoch nur die halbe Wahrheit, denn von alleine geht keine Brücke kaputt.

Der Verschleiß entsteht, weil die Brücken Jahr für Jahr von immer mehr Fahrzeugen befahren werden. Zumindest in den letzten Jahren haben der Bund und die Länder das Problem erkannt und mit Sanierungsarbeiten an zahlreichen Autobahnbrücken begonnen.

Zum Beispiel die Sauerlandlinie…

Man kann das sehr gut auf der A45 (Sauerlandlinie) beobachten. Einige Brücken dort werden bereits saniert oder neu gebaut. Die Autofahrer verhalten sich an diesen Baustellen so, als wollten Sie diese Brückensanierungen sabotieren, denn die baustellenbedingten Geschwindigkeitsbeschränkungen auf 80 km/h werden dort so konsequent ignoriert wie an vielen anderen Autobahnbaustellen hierzulande. Man erkennt das an jedem Pkw, der in der Baustelle die üblicherweise mit 80 km/h fahrenden Lkw überholt – sie fahren alle schneller als erlaubt. Selbst mehr als 2,10 m breite SUVs sieht man in den Baustellen häufiger auf der Überholspur als dort, wo sie eigentlich hingehören. Wenn einem Lkw-Fahrer das zu gefährlich erscheint und er durch mittig fahren diese Regelverletzer ausbremst, riskiert er noch eine Verurteilung wegen Nötigung. Es sieht leider so aus als wenn die Gerichte die Rechte der regelwidrigen Raser höher einschätzen als die Verkehrssicherheit. Dass die Autobahnbaustelle existiert, um die Brücke zu reparieren, scheint jedenfalls die wenigstens Autofahrer zu motivieren, die Regeln einzuhalten, um diese Bauarbeiten nicht zu behindern. Vielleicht denken sie auch einfach nicht darüber nach, was im Ergebnis auf das Gleiche hinausläuft.

Raserei trotz Brückenschäden

Richtig absurd wird es aber an den vielen kaputten Brücken auf der Sauerlandlinie, wo noch keine Bauarbeiten begonnen haben. Da gibt es Geschwindigkeitsbeschränkungen auf 80 oder 100 km/h mit dem Zusatzschild „Brückenschäden“. Wenn man sie konsequent befolgt, wird man feststellen, dass man fast der einzige ist. Alle fahren nicht nur etwas schneller als erlaubt – wie in den Baustellen – sondern die meisten fahren so, als gäbe es diese Schilder gar nicht. Da wird mit 150 oder 200 Sachen über diese Brücken gedonnert. Wenn man dort, wo 100 erlaubt ist, einen Lkw überholt, spielen sich wahre Dramen im Rückspiegel ab. Da wird geblinkt, gehupt, gedrängelt und die Scheiben sind vor lauter Adrenalinausstößen schon fast beschlagen von innen. Es macht den Eindruck, als hätten diese Brückenzerstörer nicht einmal ein Unrechtsbewusstsein und man fragt sich, was in den Köpfen dieser verhinderten Überschallpiloten (nicht) vor sich geht.

Warum tun die das???

Ich vermute, jede und jeder einzelne würde in einem Gespräch sofort einsehen, dass es schonender für diese Brücken wäre, die dortigen Geschwindigkeitsbeschränkungen einzuhalten. Aber warum tun sie es dann trotzdem nicht? Wollen sie die Brücken absichtlich zerstören? Das glaube ich nicht. Ich glaube, die meisten hätten es gerne, wenn alle anderen sich an die Geschwindigkeitsbeschränkung halten, um die Brücken zu schonen und sie selber aber weiter rasen dürfen, weil eine einzige Ausnahme der Brücke vielleicht nicht so viel Schaden zufügt. Getreu dem modernen Autofahrer-Motto: Wenn jeder an sich denkt, ist ja an alle gedacht. Anders kann ich mir dieses eigentlich unlogische Verhalten nicht erklären.

In jedem Fall haben alle diese Raser das Recht verwirkt, sich über kaputte Brücken zu beschweren, da sie selbst dafür mitverantwortlich sind.

Meiner Meinung nach ist das Ärgerlichste daran  das augenzwinkernde Zusammenhalten der Raser. Sie zeigen mit dem Finger auf die zehn Lkw, die täglich immer noch versuchen, über die Leverkusener Rheinbrücke zu fahren, darüber regen sich Presse und Politik mächtig auf. Aber Kritik an täglich zehntausenden brückenzerstörenden, autofahrenden Möchtegern-Schumis habe ich noch nie vernommen. Trotz zahlreicher Verkehrstoter, gigantischer Unfallschäden sowie kaputter und übervoller Straßen und Brücken gilt Rasen in Deutschland nach wie vor höchstens als Kavaliersdelikt.




Jochen Dieckmann 

Der gelernte Journalist hat viele Jahre als internationaler Fernfahrer gearbeitet und über seine Erfahrungen das Buch „Geschlafen wird am Monatsende“ geschrieben. Heute setzt sich Jochen für ein besseres Image des Straßengüterverkehrs ein und bloggt für portatio.


Kommentare (1)
F_R_1206 - 29.05.2017 15:27 Uhr
1
0

Das Problem bei dieser ganzen Sache ist,dass der normale Autofahrer gar keine Ahnung von den physikalischen Zusammenhängen hat. Am besten hat diesen Effekt mal ein Beitrag bei N 24 zum Thema Ice Road Truckers in Kanada beschrieben. Bei denen steht kein Schild. Sie lernen aber vor ihrem ersten Einsatz alles über die Grundlagen der Eigenschwingung und welchen Effekt es hat,diese zu ignorieren.(Da kann Fehlverhalten ja auch schon beim ersten Mal tödlich enden.) Jeder Autofahrer sollte dahingehend mal geschult werden. Aber von offizieller Seite kommt ja nichts. Da ist eben eine Geschwindigkeitsbegrenzung und basta. Hat immer was mit Sicherheit der Arbeiter und Verengung der Fahrbahn zu tun. Ich behaupte ja nicht,dass sich dieses Verhalten schlagartig und flächendeckend ändern würde. Gibt ja auch genug dumme Menschen,die genau wissen,was Drogen anrichten und die sich trotzdem den Sch... reinhauen. Aber bei Kenntnis der genauen Auswirkungen sind bestimmt ein paar Prozent bereit,ihr Fahrverhalten zu überdenken.
Auf diesen Nutzer-Kommentar antworten   Antworten anzeigen (1)


portatio (Jochen) - 29.05.2017 15:39 Uhr
0
0

Aber wenn da doch bei der Geschwindigkeitsbeschränkung sogar die Begründung dabei steht ("Brückenschäden"), was will man noch mehr? Erstens sollten Verkehrsteilnehmer auch diejenigen Regeln befolgen, deren Sinn sie in dem Moment nicht verstehen oder einsehen. Und zweitens steht ja in diesem Fall sogar die Erklärung dabei. Ich glaube, die "Einsicht" könnte nur erreicht werden durch mehr Kontrollen und konsequentere Strafen. Mehr als 40 km/h zu viel gäbe bei Erwischt-werden einen Monat Fahrverbot. Bei konsequenterer Anwendung dieser Bestimmung ließe sich die Zahl der Brückenraser kruzfristig ganz erheblich vermindern.

Suche starten
Blogarchiv

Transportbarometer

Your browser does not support the canvas element.
Fracht in %
Laderaum in %
×

Hallo Fremder!

Registrier Dich kostenfrei und nutze alle Funktionen von portatio.