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21.06.2017 - Autor: Jochen Dieckmann  - Aus der Branche



Keine Taschentücher aus dem Tempomaten


Früher war alles besser – da war alles noch aus Holz. Immer wenn es in der Transportbranche kriselt, erinnern sich manche gerne an die gute alte Zeit vor einigen Jahrzehnten, wo angeblich alles noch besser war.

Falsche Nostalgie, Fuller-Getriebe, Trommelbremsen

Dabei wird jedoch vieles verklärt und nachträglich schön geredet.

Klar, die Verkehrsdichte war geringer, die Transportpreise höher, Spritpreise und Führerschein billiger und das Wetter war auch besser. Dem steht jedoch Vieles gegenüber, was damals gar nicht so toll war, heute aber lieber verdrängt wird.

Als ich 1980 mit meinem druckfrischen Klasse-2-Führerschein anfing, lag das zulässige Höchstgewicht auch schon bei 38 Tonnen. „Mein“ erster DAF hatte stolze 280 PS. Das bedeutete: Bei der geringsten Steigung verringerte sich die Geschwindigkeit ungefähr auf Jogging-Tempo, selbst wenn man mit dem rechten Fuß schon in der Ölwanne stand. Überhaupt war Fahren damals sehr förderlich für die Wadenmuskulatur und man konnte verstehen, wieso es „Kraft“-Fahrer heißt. Die Kupplung ging deutlich schwerer und den Gashebel wollte man immer eigentlich noch einen Meter weiter herunterdrücken, um endlich mal vom Fleck zu kommen. Stattdessen hieß es dann oft: Blümchen pflücken während der Fahrt verboten. Tempomat hielt man damals bestenfalls für einen Verkaufsautomaten für Taschentücher.

Wer nicht bremst, verliert

Noch beschwerlicher als das beschleunigen war das Verlangsamen bzw. Bremsen. Die Bremsverzögerung war um ein Vielfaches geringer. Hinzu kam, dass man nicht so viel und oft bremsen durfte, weil die Bremsen deutlich schneller überhitzten und dann ausfielen. Auf gut Deutsch: Nach drei Vollbremsungen war unter Umständen keine vierte mehr möglich.

Auch musste man die Bremsen oft nachstellen. Tat man das nicht, konnte es passieren, dass an einer Trommelbremse der Exzenter übergesprungen ist und man eine „qualmende Socke“ hatte. Zentralschmierung war was für Raumschiffe, am Lkw waren samstags Blaumann und Fettpresse angesagt.

Mindestens 95 Prozent der Lkw hatten noch kein Hochdach. Dabei fuhren damals noch deutlich mehr Zwei-Mann-Besatzungen herum. Wie eng eine Kabine ohne Hochdach für zwei Mann ist, mag sich heute kaum noch jemand vorstellen. Es gab keine Retarder-Bremse sondern nur eine mit der Ferse zu bedienende Auspuffklappenbremse. Klimaanlagen kannte man nur vom Hörensagen. Es hieß, in den USA hätten die Menschen so etwas in ihren Häusern.

Ein Kontinent voller Schlagbäume

Für die Grenzüberschreitung selbst in die Niederlande oder Frankreich musste man 1-2 Stunden Zeit einplanen. Es mussten vorher T2-Zollpapiere ausgestellt werden und außerdem musste man vor der Ausreise den Dieselstand messen. Die Planenaufbauten hatten noch keine Gardinensysteme. Bei Wind war der Versuch besonders spannend, mit einer der Holzplanken die Plane aufs Dach zu wuchten. Die Auflistung ließe sich noch lange fortsetzen.

Natürlich steht dem auch einiges gegenüber, was tatsächlich viel besser war. Spontan fallen mir da drei Details ein. Fenster konnte man auch bei leerer Batterie ganz einfach öffnen und schließen und das Radio ließ sich auf Anhieb auch für Nicht-Akademiker benutzen. Der Dieselpreis hatte in der zweiten Hälfte der 70er zwar deutlich angezogen, von durchschnittlich 44 auf 58, aber da reden wir von Pfennigen, nicht von Cent!




Jochen Dieckmann 

Der gelernte Journalist hat viele Jahre als internationaler Fernfahrer gearbeitet und über seine Erfahrungen das Buch „Geschlafen wird am Monatsende“ geschrieben. Heute setzt sich Jochen für ein besseres Image des Straßengüterverkehrs ein und bloggt für portatio.


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