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18.07.2017 - Autor: Jochen Dieckmann  - Aus der Branche



Trucker Babes – Mehr Soap als Doku


Schon öfter haben wir in Portatio berichtet, dass der Lkw es nur dann in die Berichterstattung der Massenmedien schafft, wenn er entweder schlecht dabei wegkommt, oder hanebüchener Unsinn über ihn erzählt wird.

Die sonst übliche journalistische Sorgfaltspflicht bleibt dabei gelegentlich auf der Strecke, da die Fahrer keine Verbündeten haben, die in solchen Fällen den Redaktionen auf die Finger klopfen.

Das jüngste Beispiel dafür ist die Doku-Soap-Serie Trucker Babes, deren erste Folge am 9. Juli ausgestrahlt wurde. Daraufhin meldete sich eine der Protagonistinnen bei Portatio mit der Frage, ob oder wie man bzw. Frau sich gegen die ihrer Meinung nach völlig verfälschte Darstellung wehren kann. Juristisch hat sie da jedoch leider keine Chance. Es gibt zwar einen schriftlichen Vertrag, darin hat sie aber lediglich unterschrieben, dem Sender sämtliche Rechte abzutreten.

Wir haben Verständnis dafür, dass Ulrike (Name geändert) sauer ist, weil vieles verfälscht wurde und einiges sogar frei erfunden ist. Es fängt schon mit dem Namen an. Vorher wurde ihr zugesichert, dass ihr Name nicht genannt wird – allerdings leider nur mündlich. In der Sendung wird dann ihr voller Name genannt einschließlich der Stadt, wo sie herkommt. Seit dem Sendetermin bekommt sie nun Unmengen von obszönen Nachrichten und Beschimpfungen, die Heiratsanträge sind da noch das harmloseste. Außerdem wird gesagt, ihr Spitzname sei „Haudegen“. Ihr selbst war das völlig neu, sie hörte das zum ersten Mal bei der Ausstrahlung.

Ganz anders sieht das Cindy, die Fahrerin des Viehtransporter-Sattelzuges aus dem Film. Mit der Nennung ihres vollen Namens hat sie kein Problem. Sie sagt, es war eine gute Zusammenarbeit mit dem Aufnahmeteam und sie fühlt sich auch authentisch wiedergegeben in dem, was der Sender dann ausgestrahlt hat.

Ulrike hingegen erhebt einen weiteren Vorwurf: „Es gab Situationen, wo sie sagten, die Kamera laufe nicht, aber sie haben gefilmt und das auch gesendet.“ Viele Fahrer, die ja meistens alleine unterwegs sind, kennen das: Man schimpft im Straßenverkehr schon mal auf jemanden. Das ist nicht so böse gemeint, wie es sich anhört, zumal es den Adressaten ja auch nicht erreicht. Es ist gut, das gleich rauszulassen, dann ist es auch schon wieder vorbei. Hätte sie gewusst, dass die Kamera doch läuft, dann hätte sie sich natürlich mehr zurückgehalten.

Den Filmemachern war das aber offensichtlich nicht genug. Sie baten die Fahrerin, im Nachhinein noch ein paar O-Töne zu liefern und forderten sie auf, ordentlich zu schimpfen und dabei möglichst Kraftausdrücke zu benutzen. Ulrike ärgert sich im Nachhinein über sich selbst, dass sie sich auch darauf eingelassen hat. Ein Beispiel: In Norwegen fahren Lkw auf verschneiten Straßen manchmal sehr nah aneinander vorbei, weil nicht mehr Platz ist. In einer solchen Situation fragten die Fernsehleute einmal, wieso sie dazu nichts sage. Sie antwortete mit der Gegenfrage, was sie denn dazu sagen solle, das sei doch normal. In der Sendung dann wurde ihr in dieser Situation ein derber Fluch unterlegt. Mit Dokumentation und journalistischem Handwerk hat das nicht mehr viel zu tun.

Fazit: Wenn Lkw-Fahrerinnen und –Fahrer Anfragen vom TV erhalten, gibt es gute Gründe dafür, grundsätzlich abzulehnen.




Jochen Dieckmann 

Der gelernte Journalist hat viele Jahre als internationaler Fernfahrer gearbeitet und über seine Erfahrungen das Buch „Geschlafen wird am Monatsende“ geschrieben. Heute setzt sich Jochen für ein besseres Image des Straßengüterverkehrs ein und bloggt für portatio.


Kommentare (5)

Halbneun - 19.07.2017 6:04 Uhr
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Selber schuld ! Da aber gewisse Frauen aus der Sendung mehr wie nur negativ aufgefallen sind .. brauch man sich am Ende doch nicht wundern wenn dementsprechendes Feedback zurück kommt 🙄 Für mich hört sich das ehr nach ausreden an ... und sein arsch retten ! Ob Kamera an oder aus spielt da keine Rolle !!! Handy hat wärend der Fahrt nix aber auch absolut nix in der Hand zusuchen !!!!! Anschnallen ist wohl auch ein Fremdwort ... 2 fallen da besonders negativ auf ! Einmal die selbständige Frau aus Österreich und die Dame die in Norwegen umher irrt ...
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MF - 20.07.2017 16:38 Uhr
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Naja, ich finde die Serie von Schnitt und Aufbau fast schon besser als die Asphalt-Cowboys und die erste Variante der Truckerladys auf DMAX. Auch etwas realistischer, so ähnlich wie Asphalt-Cowboys Polen. Jedem sollte jedoch klar sein auf was er sich da einlässt bei solchen Drehbarbeiten. Es ist nunmal ein Unterhaltungsformat und keine Doku auf Arte. Für mich klingt das nun eher nach etwas rausreden, um das eigene Bild zu retten. Ich kann mir nicht vorstellen das die Damen gezwungen wurden Handy am Steuer zu nutzen oder ohne Gurt zu fahren. Auf Kommando nochmal meckern? Wenn ich denke die Kamera läuft nicht sich so zu verhalten und später beschweren? Ich denke mit etwas Feingefühl kann man das schon einschätzen ob das gespielt war, auch wenn gemeckert wurde. Wenn ich in Norwegen umherirre und mich über entgegen kommende Fahrzeuge aufrege, man aber erkennt das sie mindestens bis zur vereisten Mittellinie fährt.. Niemand hat sie vermutlich gezwungen mit dem Trailer an an den Tunnel zu fahren. Trailen aufsatteln und schon ging das Gemecker los.. Naja, ich hab schon schlimmeres gesehen was unrealistischer war.
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j.o. - 20.07.2017 17:00 Uhr
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Jochen Dieckmann gelernter journalist? ein gelernter journalist postet nicht einen artikel aufgrund der meinung von nur einem protagonisten, der sich wegen seinem miesen charakter angepisst fühlt. haben sie die anderen mädels ebenfalls befragt, bzw die produktionsfirma? sie behauptet bei fb das sie ein alter hase sei, was tv-aufnahmen angeht und stellt sich hier als das verschaukelte arme dummchen hin. die frau ist immer so und kommt jetzt nicht damit klar, das sie durch die doku einen spiegel vorgehalten bekommt. so siehts aus.
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portatio (Jochen) - 26.07.2017 13:03 Uhr
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Hallo, danke für diese Stellungnahme. Aber sie reizt auch ein wenig zu Widerspruch: Zum einen kommt nicht nur eine Fahrerin in dem Artikel zu Wort. Und zweitens habe ich noch nie eine Rezension über eine Fernsehsendung gesehen, in der die ausstrahlende Fernsehanstalt dazu um ihre Meinung gefragt wird. Ich kann auch keiner Fahrerin den Vorwurf machen, den Unterschied zwischen Dokumentation und Doku-Soap nicht zu kennen. Ich persönlich würde mich für keine Doku-Soap der Welt hergeben. Höchstens wenn das Honorar dafür sechsstellig oder höher wäre. ;-)

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