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02.02.2018 - Autor: Jochen Dieckmann  - Aus der Branche



Falscher Alarm
Es gibt (noch) genug Paletten


Zuerst hatte es die Welt am Sonntag gemeldet: Paletten werden knapp! Wegen der „anhaltend guten Wirtschaftslage“ bekämen deutsche Unternehmen keine Holzpaletten mehr.

Palettenstapel

Diese Meldung wurde unhinterfragt von vielen Medien übernommen. Das Spektrum reicht vom Focus über das ZDF bis zur Westfalenpost sowie Fachzeitungen wie DVZ und Verkehrsrundschau. Schon das vielen Artikeln hinzugefügte „Symbolbild“ macht jedoch stutzig, zeigt es doch durchgehend riesige Stapel von Paletten. Eine Umfrage unter Lkw-Fahrern und Transportunternehmern bestätigte die Vermutung, dass die vermeintliche Verknappung vor Ort bisher jedenfalls nicht besteht. Alle von TimoCom, Europas größter Transportplattform, befragten Logistiker versichern, dass sie bisher immer genügend Tauschpaletten hatten und dass an vielen Ladestellen nach wie vor große Berge von Paletten herumstehen.

Paletten, so weit das Auge reicht

TimoCom Company Spokesman Gunnar Gburek: „Halten wir also fest: Bisher ist niemandem ein Transportauftrag entgangen oder Ware nicht verladen worden, weil keine Paletten da waren. Das wird auch belegt durch den signifikanten Überhang an Frachtangeboten gegenüber verfügbarem Laderaum, der im 4. Quartal 2017 im TimoCom Transportbarometer angezeigt wurde.“

Die alarmierende Meldung kam zustande, weil der Bundesverband Holzpackmittel, Paletten und Exportverpackungen (HPE) im Dezember darauf hingewiesen hatte, dass die Holzpreise wegen der steigenden Nachfrage auf ein Rekordniveau gestiegen sind. In der Pressemeldung wurde der Geschäftsführer des Verbandes mit den Worten „Die dank guter Branchenkonjunktur hohe Schnittholznachfrage trifft derzeit auf ein deutlich eingeschränktes inländisches Angebot, was mitunter zu echten Belieferungsengpässen führt“ zitiert.

Die Europalette

Doch was bedeutet das in der Praxis? Bisher konnten die Hersteller die steigende Nachfrage letztlich immer durch Produktionssteigerungen bedienen. Die European Pallet Association e.V. (EPAL) verkündet für 2017 ein Rekordergebnis von 115,8 Mio. produzierten und reparierten Europaletten. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Plus von fast 10%. Es wird also mehr Holz benötigt, aber durch die milden Winter der letzten Jahre gibt es weniger frisches Holz. Eine Europalette besteht nicht nur aus 9 Klötzen und 11 Brettern - hinzu kommen 78 Nägel. Daher hat auch der gestiegene Stahlpreis eine Auswirkung. Wenn Holz und Nägel teurer werden, bedeutet das aber lediglich, dass auch das Endprodukt etwas teurer wird. Auf die Gesamtsumme der im Umlauf befindlichen Europaletten macht sich das aber darüber hinaus kaum bemerkbar, denn deren durchschnittliche Lebensdauer beträgt sechs Jahre.

Paletten werden nicht nur für den Transport von Waren benötigt, sondern auch für deren Lagerung. So macht beispielsweise jeder Logistik-Neubau neue Paletten erforderlich. Das wird aber in der Regel sehr langfristig geplant - ein weiterer Grund, wieso der Markt nicht nur kurzfristigen Konjunktur-Schwankungen unterliegt.

Olaf Oczkos von Paletten Report und Co-Autor des DVZ Paletten-Handbuchs kann das bestätigen. Er weist darauf hin, dass ja auch nicht überall Neupaletten gebraucht würden und meint, die Artikel über Palettenknappheit greifen zu kurz. Er warnt vor Panikmache und äußert die Befürchtung, dass die vermeintliche Knappheit als Vorwand für Preissteigerungen herangezogen werden könnten.

Der Dachverband EPAL bleibt jedenfalls trotz der Zeitungsmeldungen über eine Verknappung ganz gelassen. Martin Leibrandt, CEO der EPAL: „Die aktuellen Nachfragespitzen können mit einer soliden Planung und einer langfristigen Partnerschaft zwischen EPAL Paletten-Produzenten, Lieferanten und Kunden aufgefangen werden.“




Jochen Dieckmann 

Jochen Dieckmann hat viele Jahre als Journalist unter anderem für den hessischen Rundfunk und als internationaler Fernfahrer gearbeitet. Über seine Erfahrungen "auf der Straße" hat er das Buch „Geschlafen wird am Monatsende“ geschrieben. Heute bloggt Jochen über aktuelle Themen rund um die Transportbranche auf portatio.com und setzt sich für ein besseres Miteinander im Straßengüterverkehr ein.


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