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24.06.2013 Aus der Branche



LKW-Schütze endlich gefasst


UPDATE 25.06.2013

In der heutigen Presseerklärung bestätigte das BKA, dass der Verdächtige die Tat gestanden hat und zurzeit in Würzburg in Untersuchungshaft sitzt.  Der 57-jährige ist selbst Fahrer bei einer Spedition und gab als Grund für seine Taten Wut und Frust an. Er selbst wurde vor einigen Jahren beinahe von einem Autotransporter von der Straße gedrängt. Zudem hat er sich häufig über andere LKW-Fahrer geärgert. Er wollte nie jemanden verletzten, sondern hatte es immer auf Sachzerstörung abgesehen.

Hier geht's zum Focus-Ticker zur heutigen Pressekonferenz


Am Sonntag haben Beamte des Bundeskriminalamtes einen Verdächtigen (57 Jahre) in der Eifel festgenommen. Der Mann soll selbst Fernfahrer sein und seit 2008 Angst und Schrecken auf deutschen Autobahnen verbreitet haben. Häufig führte der Tatverdächtige seine Anschläge auf Abschnitten der Autobahnen A3, A4 und A61 durch. Über 700 Schüsse soll der Mann in fast sechs Jahren vor allem auf fahrende Autotransporter abgefeuert haben. Dabei wurden zwei Frauen schwer verletzt.

Fahndung LKW-Schütze

Pressekonferenz am Dienstag
Der bislang unbekannte Täter soll die Taten bereits gestanden und die Beamten zu seinem Waffenversteck geführt haben. Das BKA kündigte für Dienstag eine offizielle Pressekonferenz an.

Erhöhter Druck auf den Schützen seit November
Die Jagd auf den LKW-Schützen wurde im November 2012 verschärft, als das BKA eine Belohnung von 100.000 Euro aussetzte und sich BKA-Präsident Jörg Ziercke an die Zuschauer der Fernsehsendung „Aktenzeichen XY“ wendete. Der Scharfschütze nutzte seit Herbst 2012 größere Waffen des Kaliber 9 mm, die eine höhere Durchschlagskraft haben.

Täter selbst LKW-Fahrer?
Die Flugbahnen der Kugeln deuten darauf hin, dass der Schütze selbst LKW-Fahrer ist und während der Fahrt aus dem Führerhaus gefeuert habe. Nach Informationen des SWR soll der 57-jährige Mann aus Kall in der Eifel kommen. Eine offizielle Stellungnahme gibt es bisher nicht. Details werden erst morgen auf der Pressekonferenz bekannt gegeben.

Wie kam das BKA dem Mann auf die Schliche?
Nachdem ein Ermittlungserfolg ausblieb, stellte das "Mobile Einsatzkommando" an den betroffenen Autobahnabschnitten Kennzeichenlesegeräte auf, die massenweise Kennzeichen speicherten. Bei einem neuen Zwischenfall glich man die Fahrtrouten der Opfer-LKW ab und zog gleichzeitig Handyverbindungsdaten mit ein. Diese Abgleiche führten letztlich zur Festnahme des Verdächtigen.


Wir werden weiterhin berichten, sobald es etwas Neues zum Fall gibt.




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