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24.07.2013 - Autor: Jochen Dieckmann  - Wie würdest Du entscheiden?



Die Dreckschleuder


Ein Vorfall von letzter Woche erhitzte die Gemüter und führte zu heftigen Diskussionen. Jetzt ist hier Deine Meinung gefragt!

Folgendes war passiert: Ein befreundeter LKW-Fahrer machte abends Pause auf einem Parkplatz. Dort beobachtete er einen anderen Kollegen, der seinen Volvo-LKW stundenlang mit laufendem Motor stehen ließ.

Ein anderer Fahrer sprach ihn in seinem Volvo an und bat ihn, zwei Meter vorzufahren, damit auch er dort noch parken könne. Der Volvo-Fahrer lehnte brüsk ab. Etwas später beobachte unser Freund, wie aus dem Volvo-Fahrerhaus Essenreste und weiterer Müll in hohem Bogen aus dem Fenster flogen.

Daraufhin hat er eine Beschwerdemail an die Spedition des Volvo-LKW geschrieben. Und genau das entfesselte heftige Diskussionen. Hier die zwei Positionen:

Meinung 1:

  • Das ist doch ein unkollegiales Verpetzen. Es wäre besser gewesen, das direkte Gespräch zu suchen anstatt einen Kollegen bei dessen Chef anzuzinken.
  • Die zwei Meter vorfahren konnte er nicht, weil er dadurch seine Pause unterbrochen hätte.
  • Den Motor ließ er laufen, weil er keine Standklimaanlage hat.


Meinung 2:

  • Da der Übeltäter den anderen Kollegen bereits hatte abblitzen lassen, war klar, dass der nicht sonderlich dialogbereit sei. Außerdem ist Müll rausschmeißen eine große Sauerei, wie man vielerorts leider sehen kann. Solch einem Assi  gehört von oben richtig eins auf den Deckel, sonst lernt der es sowieso nicht.
  • Er hätte auch vorziehen und den anderen Kollegen dort noch parken lassen können und das hinterher auf den Ausdruck oder die Tachoscheibe nachtragen können.
  • Abends um 20 Uhr war das Wetter nicht mehr so, dass die Klimaanlage absolut notwendig gewesen wäre.  Ein laufender Motor belastet die Umwelt, die Nerven der anderen und die Finanzen des Chefs.

Was ist Deine Meinung? Lass Dampf ab. Hier unten im Kommentarfeld.




Jochen Dieckmann 

Der gelernte Schuldnerberater und Journalist hat viele Jahre als internationaler Fernfahrer gearbeitet und über seine Erfahrungen das Buch „Geschlafen wird am Monatsende“ geschrieben. Heute setzt sich Jochen als Teil der Transportbotschafter für ein besseres Image des Straßengüterverkehrs ein und bloggt für portatio.

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