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09.10.2013 - Autor: Jochen Dieckmann  - Wie würdest Du entscheiden?



Sprachbarriere überwinden - aber wie?


Wer als LKW-Fahrer ins Ausland fährt, kennt das Problem, das ausländische Fahrer genauso hierzulande haben: Man spricht und versteht vielleicht einige wenige Worte in der fremden Sprache, die so gerade eben ausreichen, um sich fürs Gröbste verständlich zu machen. Spätestens bei komplizierten Vokabeln oder Formulierungen hört es aber auf.

Wie sollten wir in Deutschland mit LKW-Fahrern reden, die nur sehr gebrochen Deutsch sprechen?


Möglichkeit 1:

Es ist besser, mit LKW-Fahrern aus dem Ausland in einer gebrochenen Sprache zu reden. Da sie selbst auch so Deutsch reden, können sie das wesentlich besser verstehen. Also zum Beispiel sagen: „Du fahren bis Ende Straße, dann links. Dann 1 Kilometer fahren, dann rechts ab große Straße mit Bäumen, auf diese Straße linke Seite ist Fabrik.“

 

Möglichkeit 2:

Wenn ich mit denen eine gebrochene Sprache spräche, hieße das, die nicht ernst zu nehmen. Außerdem werden sie es sonst nie richtig lernen und politisch korrekt ist es ebenfalls nicht. Es ist besser, zu sagen: „Sie folgen dem Straßenverlauf bis zum Ende und biegen dann links ab. Nach etwa einem Kilometer kommt rechts eine Chaussee, dort müssen sie einbiegen. Wenn Sie diesem Straßenverlauf folgen, können Sie irgendwann links eine große Fabrik wahrnehmen, das ist Ihr Zielort.“




Jochen Dieckmann 

Der gelernte Journalist hat viele Jahre als internationaler Fernfahrer gearbeitet und über seine Erfahrungen das Buch „Geschlafen wird am Monatsende“ geschrieben. Heute setzt sich Jochen als Teil der Transportbotschafter für ein besseres Image des Straßengüterverkehrs ein und bloggt für portatio.

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