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01.11.2013 - Autor: Jochen Dieckmann  - Wie würdest Du entscheiden?



Der Stau als Pausenzeit?


Wenn man drei Stunden in einem Stau steht, ist das rechtlich normalerweise keine Pause. Kniffelig wird es, wenn man ganz vorne im Stau steht und mitbekommt, wie jemand von Polizei oder Feuerwehr sagt, dass es frühestens in drei Stunden weiter geht.




Eine andere Frage ist, ob einem Tage später nachgewiesen werden kann, dass man im Stau steht. Wie haltet Ihr es damit?

Meinung 1:
Im Stau stehen ist keine Pause. Sie als solche einzutragen und zu zählen ist ein eklatanter Verstoß gegen die Verordnung über Lenk- und Ruhezeiten. Wer das macht, betrügt nicht nur andere, sondern auch sich selbst, daher würde ich das nie tun.

Meinung 2:
Man muss ja nicht immer päpstlicher sein als der Papst, sondern kann auch mal Fünfe gerade sein lassen. Wenn ich wegen einer Vollsperrung mehrere Stunden im Stau stehen muss, kommt der ganze Zeitplan durcheinander und ich schaffe den Heimweg innerhalb der Schichtzeit vielleicht nur noch, indem ich die Zeit im Stau als Pause zähle. Man kann im Nachhinein nichts nachweisen, da das Fahrzeug ja gestanden hat und malocht hab ich in der Zeit ja auch nicht wirklich.

Sagt Eure Meinung direkt hier als Kommentar.




Jochen Dieckmann 

Der gelernte Journalist hat viele Jahre als internationaler Fernfahrer gearbeitet und über seine Erfahrungen das Buch „Geschlafen wird am Monatsende“ geschrieben. Heute setzt sich Jochen als Teil der Transportbotschafter für ein besseres Image des Straßengüterverkehrs ein und bloggt für portatio.

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