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11.04.2014 - Autor: Jochen Dieckmann  - Wie würdest Du entscheiden?



Tempolimit für PKW auf Autobahnen?


Auf der A 61 ist über viele Kilometer LKW-Überholverbot. Die Verantwortlichen erklären das damit, dass hier Autofahrer oft mit 180-200 km/h oder schneller fahren und  es dadurch zu Gefahrensituationen und Unfällen kommt, wenn langsamere Fahrzeuge überholen. Eine Alternative zum LKW-Überholverbot wäre (auch) hier ein Tempolimit auf 120 oder 130 km/h, doch dagegen gibt es zu viel Widerstand von den Autofahrern, die gerne schnell fahren.

Deutschland ist das einzige Land in Europa ohne Tempolimit auf der Autobahn. Ist das auch gut so oder ist es an der Zeit, das zu ändern?

Wie würdest Du entscheiden?

Position 1:
Freie Fahrt für freie Bürger. Wir haben hierzulande gute Autos und (teilweise) gute Autobahnen. Alle sollten weiterhin selbst entscheiden können, wie schnell sie fahren wollen. Der Staat muss mit seiner Regelungswut nicht in sämtliche Lebensbereiche eingreifen. Es gibt schon so viele Tempolimits, dass man die paar Kilometer, wo es erlaubt ist, auch weiterhin mit dem Auto so schnell fahren können sollte, wie man selber möchte. Außerdem würde ein Tempolimit Arbeitsplätze bei Daimler, BMW und Porsche gefährden.

 Position 2: Es ist unvernünftig, gefährlich und eine Umweltsauerei, schneller als die Richtgeschwindigkeit von 130 km/h zu fahren. Zudem bringt es erwiesenermaßen kaum einen Zeitvorteil. Die Raser sind sowieso nur eine kleine, unsoziale Minderheit. Es wäre für alle Verkehrsteilnehmer, für die Umwelt und für die öffentlichen Kassen besser, wenn damit endlich Schluss wäre. Wie in jedem anderen zivilisierten Land der Welt ist auch in Deutschland ein Tempolimit für PKW auf Autobahnen allerhöchste Zeit. Auch für LKW-Fahrer würde es das Leben leichter machen.

Achtung, es gibt etwas zu gewinnen!

Unter all denen, die zu diesem Thema ihre Meinung posten, verlosen wir ein Exemplar des Buches „Geschlafen wird am Monatsende“. An der Verlosung können allerdings nur diejenigen teilnehmen, die sich registriert haben, denn sonst wissen wir ja nicht, wer es ist. Eure Meinung ist uns wichtig und daher hoffen wir auf zahlreiche Stellungnahmen.




Jochen Dieckmann 

Der gelernte Journalist hat viele Jahre als internationaler Fernfahrer gearbeitet und über seine Erfahrungen das Buch „Geschlafen wird am Monatsende“ geschrieben. Heute setzt sich Jochen als Teil der Transportbotschafter für ein besseres Image des Straßengüterverkehrs ein und bloggt für portatio.

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