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15.05.2017 - Autor: Jochen Dieckmann  - Aus der Branche



Neues aus Belgien:
Mehr Strafen, mehr Maut, mehr Kontrollen


Zum 1. Mai wurden in Belgien sämtliche verkehrsbedingten Geldstrafen um 5 Prozent erhöht.

Schild Ländergrenze Belgien

Dazu muss man wissen, dass sie auch vorher schon um ein Vielfaches höher lagen als Geldstrafen für die gleichen Verstöße in Deutschland.

Zu schnell wird (noch) teurer

Bei Geschwindigkeitsübertretungen gibt es eine weitere Verschärfung: Die Toleranzgrenze bei gemessenen Geschwindigkeiten wurde abgeschafft. Bei Geschwindigkeitsbeschränkungen unter 100 km/h gilt bei Übertretung: Die ersten 6 km/h zu schnell kosten nichts, ab dann zählt jeder zu schnell gefahrene km/h ohne Abzug jeglicher Toleranz. Bei Geschwindigkeitsbeschränkungen über 100 km/h sind lediglich 3 Prozent Übertretung noch kostenlos, ab dann wird es teuer. Die Strafen für zu schnelles Fahren fangen in Belgien bei 50 Euro an und gehen bis zu 2750 Euro plus Fahrverbot.

Pkw-Maut

Voraussichtlich im Jahr 2020 wird in Belgien eine Pkw-Maut eingeführt. Die technischen Voraussetzungen für die Mauterfassung wurden bereits geschaffen. Denn das jetzt schon für die Lkw-Maut bestehende System „Viapass“ ist so ausgelegt, dass es technisch auch heute schon möglich wäre, die Autofahrer ebenfalls zur Kasse zu bitten.

Mehr Kontrolleure

In dem kleinen deutschsprachigen Teil Belgiens wurden jetzt 32 zusätzliche Kontrolleure für den Schwerlastbereich eingestellt. Sie arbeiten bei Zoll und Polizei. Dazu muss man wissen, dass der Zoll in Belgien generell die gleichen Kontrollrechte gegenüber Lkw-Fahrern hat wie die Polizei.




Jochen Dieckmann 

Der gelernte Journalist hat viele Jahre als internationaler Fernfahrer gearbeitet und über seine Erfahrungen das Buch „Geschlafen wird am Monatsende“ geschrieben. Heute setzt sich Jochen für ein besseres Image des Straßengüterverkehrs ein und bloggt für portatio.

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