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26.08.2016 - Autor: Jochen Dieckmann  - Straßenverkehr



Plädoyer für einen Abstandsmarathon


Angesichts der vielen schrecklichen Stauende-Unfälle der letzten Wochen spekulieren derzeit viele über die Gründe.

keep calm

Dabei wird vorschnell über Zusammenhänge spekuliert, die jedoch nicht belegbar sind. Die einen meinen, solche Unfälle verursachten nur Osteuropäer, was definitiv nicht stimmt. Die anderen meinen, die Unfallverursacher seien samt und sonders übermüdet wegen zu langer Lenkzeiten – auch das kann nicht belegt werden.

Die Bundesanstalt für Güterverkehr (BAG) und der nordrheinwestfälische Innenminister Ralf Jäger behaupteten gar, jeder dritte Lkw habe manipulierte Fahrtenschreiber. Bei einer Großkontrolle an der A1 sollte das belegt werden, es wurde aber dabei nicht ein einziger manipulierter Tacho dabei gefunden.

Eine Unfallursache liegt aber ganz offensichtlich auf der Hand und davon kann sich jeder überzeugen, bei jeder beliebigen Fahrt über irgendeine deutsche Autobahn: Zu geringe Sicherheitsabstände vieler Pkw- und Lkw-Fahrer.

Wenn 5 Fahrzeuge hintereinander fahren mit 80 oder 100 km/h und jeweils 20-30 Meter Abstand oder weniger halten, dann ist ein Unfall praktisch unvermeidbar, wenn der vorderste scharf bremsen muss.

Sicherlich hält nach wie vor die Mehrheit aller Fahrer auf Autobahnen und Bundesstraßen die vorgeschriebenen Sicherheitsabstände ein, aber die Zahl derer, die viel zu dicht auffahren, liegt konstant bei gefühlten 5-10 Prozent – mindestens. Selbst wenn es nur 3 Prozent wären, dann wären das 3 Prozent zu viel.

Dabei ist der Anteil derer, die zu geringe Sicherheitsabstände einhalten, weil sie es nicht besser wissen, vermutlich sehr gering. Diese Leute kann man mit Aufklärung über die Unfallgefahr erreichen.

Wer aber zu geringe Abstände einhält trotz besseren Wissens (Ausreden: „Ich habe es halt eilig“ oder auch „Ich fahre so gut, dass ich jederzeit trotzdem bremsen könnte“ oder auch „Der vor mir soll halt schneller fahren oder Platz machen“), wird man nur durch Kontrollen und Repression – sprich drastische Strafmandate – zur Vernunft bringen.

Wie viele Tote muss es noch geben, bis die öffentliche Hand endlich wirksamer gegen Abstandsverstöße vorgeht? Nur weil solche Kontrollen so selten sind, fahren so viele auf den Autobahnen zu dicht auf. Oder andersherum ausgedrückt: Am Kölner Ring halten sich nur deswegen überdurchschnittlich viele an die Geschwindigkeitsbeschränkungen, weil sie seit Jahren wissen, dass dort viel geblitzt wird. Analog dazu braucht es wesentlich mehr Abstandskontrollen. Da bei  der Polizei aber (zu) viel weggespart wurde, ließe sich das vermutlich nicht flächendeckend intensivieren. Ein Abstandsmarathon böte die Möglichkeit, Kräfte dafür zu bündeln, so wie bei den Blitzermarathons gegen die Raser.

Die Meinungen, wie viel höher der technische und personelle Aufwand ist, geht unter Fachleuten auseinander. Hier ist die Politik gefragt, sie könnte endlich mal konkret handeln (lassen). Das würde den Kontrolleuren den Rücken stärken. Der eine oder andere Abstandsmarathon könnte helfen, mehr Bewusstsein dafür zu schaffen, wie lebenswichtig Sicherheitsabstände im Straßenverkehr sind, damit endlich Schluss ist mit den täglichen Horrormeldungen.




Jochen Dieckmann 

Der gelernte Journalist hat viele Jahre als internationaler Fernfahrer gearbeitet und über seine Erfahrungen das Buch „Geschlafen wird am Monatsende“ geschrieben. Heute setzt sich Jochen als Teil der Transportbotschafter für ein besseres Image des Straßengüterverkehrs ein und bloggt für portatio.


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