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21.03.2017 - Autor: Karl Andreas Selig  - Aus der Branche



Gastkolumne: Aufruf an die Vernunft


Wie ist das heute? Der Fahrer sitzt hinter dem Steuer seines 40-Tonners, er weiß, dass er auf Grund falscher Ideen seiner Dispo und deren Auftraggeber pünktlich beim Kunden eintreffen muss, da er sonst nicht mehr rechtzeitig entladen wird und somit die nächste Ladestelle nicht mehr im vorgegebenen Zeitfenster erreichen kann.

Verkehrszeichen Hotelbett

Er weiß, dass er heute einen schlechten Tag hat, dass er heute schon müde aufgewacht ist. Der Kühlzug neben ihm auf dem Rastplatz ließ ihn nicht zur Ruhe kommen oder die Sorgen um seine Kinder zu Hause oder er hat gerade eine leichte Erkältung, die für ihn und seinen Chef kein Grund sein kann, dass er nicht fährt. Der Rubel muss rollen und der LKW auch.

Er sitzt jetzt seit fünf Stunden hinter dem Lenker, die Pausen, die er eingehalten hat, reichten nicht aus, ihn fit zu machen, der Kaffee wirkt schon nicht mehr und die Parkplätze, die er anfahren wollte, waren jetzt schon alle belegt. Er starrt auf den Vordermann, der Tempomat schiebt unaufhörlich, das Abstandkontrollsystem hat er schon vor langer Zeit ausgeschaltet. Das nervt nur. Es reagiert auf jede Annäherung an den Vordermann. Gewollt oder ungewollt, kann es nicht unterscheiden, also „aus“ damit und Ruhe. Die Dispo hat schon zum zehnten Mal angerufen und gefragt, ob er die Termine halten kann und auf seine Ansagen, dass er eine weitere Pause einlegen müsste, hat man dort gar nicht reagiert. Fahr langsam und vorsichtig, aber schau, dass du pünktlich bis, du weißt der Kunde wartet. Oder noch schlimmeres.

Als er vor zehn Parkplätzen eine Lücke gefunden hatte, wo er kurz seine Augen ausruhen wollte, die ihm heute schon öfter kurz zugefallen sind, hat ihn die Dispo geweckt. Jetzt fährt er grad am nächsten Parkplatz vorbei, wo die Kollegen schon auf dem Verzögerungsstreifen parken und in ihm steigt die Angst auf, dass er beim nächsten Sekundenschlaf die Augenlider nicht sofort wieder hochschieben kann und immer noch mit 85 km/h durch die Nacht schießt. Das nächste Zufallen seiner Augen könnte sein letztes sein, wenn er sie nach einigen Sekunden doch wieder aufbekommt, könnte das letzte, was sie sehen, die Rückwand des vorausfahrenden LKW sein, auf den er gerade aufprallt, weil dieser auf Grund eines Staus, einer Baustelle oder eines kurz vor ihm einscherenden PKWs in die Eisen steigen muss.

Sollten wir in der heutigen Zeit nicht umdenken und es unseren Fahrern nicht ermöglichen, sicher und gesund nach Hause zu kommen? Liebe Einkäufer, Logistikleiter, Versandleiter, Disponenten, Chefs, etc.. Ist es wirklich notwendig, dass Fahrer entgegen ihrer eigenen Vernunft, wie im Schlaf, über eine volle Autobahn fahren müssen? Wäre es nicht besser, die Zeiten richtig zu kalkulieren, wieder ein Lager aufrechtzuerhalten und somit dem Fahrer die Möglichkeit zu geben selbst zu entscheiden, wie fit er noch ist? Es könnte auch eure Familie sein, die von einem LKW in Grund und Boden gerammt wird.




Karl Andreas Selig 

Der Autor dieser Gastkolumne, Karl Andreas Selig, ist Havariekommissar mit Niederlassungen in Bad Pyrmont und Nürnberg. Beruflich ist er häufig damit konfrontiert, was passiert, wenn irgendjemand bei der Arbeit nicht aufpasst. Vor allem aber ist er dienstlich viel auf Autobahnen und Bundesstraßen unterwegs. Die Gedanken, die er sich als mitfühender Autofahrer dabei macht, hat er für diesen Artikel niedergeschrieben.


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