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29.08.2017 - Autor: Daniela Kampschulte  - Aus der Branche



Der gefälschte Gurt


Meine Sammlung diverser Zurrgurte daheim zu Schulungs- und Vorführzwecken hat Zuwachs bekommen: einen gefälschten Gurt.

Etikett eines Spanngurtes

Das heißt, dieser darf auf keinen Fall zur Ladungssicherung benutzt werden; Er ist ablegereif, obwohl er NEU ist und das Etikett vorweisen kann.

Diesen Gurt hat mir mein Mann mitgebracht, den er vor dem Müll retten konnte, da er weiß, dass ich so ein Negativ-Beispiel gut gebrauchen kann.

Wenn man sich das Etikett richtig anschaut, fällt recht schnell auf, dass dieser Gurt eine Fälschung ist.

Was muss auf dem unbeschädigten und gut lesbaren Etikett drauf stehen?

            • Name und Symbol des Hersteller;

            • Prüfnummer und GS-Zeichen

            • Normen nach dem der Zurrgurt

            • Normale Handkraft SHF (Standard Hand Force) in daN

            • Vorspannkraft STF (Standard Tension Force) in daN

            • zulässige Zurrkraft mit Symboldarstellung                                                                              (LC = Lashing Capacity) in daN (1 daN = 10 N = 1 kp = 1kg)

            • Nutzlänge des Zurrmittels

            • Werkstoff

                        ○ PES (Polyester) = blaues Etikett

                        ○ PA (Polamid) = grünes Etikett

                        ○ PP (Polypropylen) = braunes Etikett

            • Dehnung bei zulässiger Zurrkraft in prozentualer Angabe

            • Herstelljahr

            • Code-Nummer / Rückverfolgbarkeitscode

            • VDI-Konformität

            • Warnhinweis: Darf nicht zum Heben verwendet werden! Nur zum Zurren!

 Auf dem  Bild sieht man deutlich, dass

  • die Kraft in der Umschlingung mit 5000 KG angegeben ist und nicht, wie vorgeschrieben, in daN (Deka Newton).
  • Dann ist dort fälschlicherweise ein CE Zeichen drauf, was auch nicht erlaubt ist.
  • Die Angaben zum Hersteller fehlen ebenso komplett.
  • Prüfnummer ist nicht vorhanden.
  • Die Lange ist hier in L angegeben. (Vorschrift ist, die Längenangaben als LG und LGF anzugeben.)

Wie man sieht, kann man bei einem "flüchtigen" Blick nicht erkennen, warum der Gurt ablegereif, weil nicht zulässig, ist. Es lohnt sich immer, einen genauen und intensiven Blick drauf zu schmeißen. Denn die Gurte sind eine Lebensversicherung.

 Hersteller

Damit der Zurrgurthersteller zurückverfolgt werden kann, ist auf dem Etikett ein Code angegeben, der sogenannte Hersteller-Rückverfolgbarkeitscode. Die Angaben des Herstellers inklusive Adresse und des Rückverfolgbarkeitscode müssen sichtbar auf dem Zurrgurtlabel und nicht sichtbar eingenäht angegeben werden. Die Kennzeichnung auf den Zurrgurtlabel ist nach der Europäischen Norm EN 292-2:1991, 5.4 auszuführen.

Prüfnummer

Nummer und Teil der Europäischen Norm und Zertifikatsnummer falls ein GS-Zeichen oder TÜV-Zeichen vorliegt.

LC (Lashing Capacity)

Die Lashing Capacity ist die Belastbarkeit des Zurrgurtes, bei alten Gurten kann sie auch noch als Fzul (zulässige Zugkraft) angegeben sein.

STF (Standard Tension Force)

Die Vorspannkraft wird mit STF angegeben und bedeutet "Standard Tension Force", auch "Normale Spankraft" genannt. Die ist das Qualitätsmerkmal von Zurrgurten: je besser ein Zurrgurt qualitativ ist, umso höher ist seine Vorspannkraft. Vereinfacht gesagt ist STF die Kraft des Zurrgurts.

SHF(Standard Hand Force)

SHF , auch Handkraft oder Handzugkraft genannt, ist die Kraft, die zum Spannen der Ratsche aufgebracht werden muss. Die Europäische Norm hat sich auf 50 daN festgelegt. Vereinfacht gesagt ist SHF die Kraft des Benutzers.

Dehnung

Ein Zurrgurt darf laut Norm maximal eine Dehnung von 7% aufweisen. Die Spanngurte von Lasiprofi weisen allesamt eine Dehnung von maximal 5% auf.

Herstellungsjahr

Angabe des Herstellungsjahres.

Werkstoff

Werkstoff des Gurtbandes. Die Etiketten müssen je nach eingesetztem Werkstoff folgende Farben aufweisen:

PES-Gurtband -> blau

PA-Gurtband -> grün

PP-Gurtband -> braun

Längenangabe

Auf dem Zurrgurtlabel sind die Längenangaben als LG , LGF, und LG anzugeben.

LG -> Gesamtlänge bei einteiligen Zurrgurten

LGF -> Länge des Festendes eines zweiteiligen Zurrgurtes

LGL -> Länge des Losendes eines zweiteiligen Zurrgurtes

Warnhinweis

Angabe zur Verwendung: "Darf nicht zum Heben verwendet werden!"

Benutzerinformation

Nach den Anforderungen der DIN EN 12195-2 wird vorgeschrieben, dass jedem Zurrgurt beziehungsweise jeder Zurrgurteinheit eine Benutzerinformation mitgeliefert




Daniela Kampschulte 
Ich bin Daniela, Berufskraftfahrerin und Kraftverkehrsmeisterin aus Attendorn im schönen Sauerland. In meiner Kolumne hier auf portatio, schreibe ich über alles rund um meinen Job und allem, was damit zu tun hat! Witziges darf da natürlich nicht fehlen.Besucht mich auch auf meinem privaten Blog.

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